Florian Fromlowitz ist heiß. Der 22-jährige Neuzugang von Hannover 96 kann nach überstandenem Kreuzbandriss endlich wieder zwischen den Pfosten stehen und möchte nun seine erste Station nach seinem Heimatklub Kaiserslautern nutzen, um sich so viel wie möglich von Nationalkeeper Robert Enke abzuschauen. Irgendwann, da ist er sicher, "wird meine Stunde schlagen".

Im Interview auf der Webseite des Vereins äußert sich der Keeper zur Vorbereitung bei seinem neuen Club und dem momentanen Befinden nach seiner schweren Verletzung.

Frage: Florian Fromlowitz, wie geht es Ihnen?

Florian Fromlowitz: Das war eine erste sehr positive Woche. Es ist schön, nach der langen Verletzungspause wieder mitmischen zu können. Dazu bin ich sehr gut aufgenommen worden.

Frage: Lauftrainingslager sind nicht das Angenehmste, oder?

Fromlowitz: Naja, jetzt heißt es eben Schwitzen und Ranklotzen. Wir müssen und werden diese Phase schon gemeinsam überstehen.

Frage: Sind Sie denn nach der schweren Verletzung wieder vollkommen hergestellt?

Fromlowitz: Nach einer solch schweren Verletzung ist es normal, dass ich noch nicht bei vollen Kräften bin. Aber ich fühle mich gut. Ich habe keine Schmerzen mehr und kann frei aufspielen. Auch die Feinmotorik kommt langsam wieder. Es ist auf jeden Fall ein schönes Gefühl, wieder Fußball spielen zu können.

Frage: Machen Sie noch Sondereinheiten?

Fromlowitz: Ja, ich absolviere weiterhin Extraschichten mit Edward Kowalczuk im Kraftraum, um mein Knie zu trainieren. Und das zwei- bis dreimal die Woche.