Köln - Da gastiert die Virtuelle Bundesliga zum ersten Mal in Stuttgart, doch im Finale stehen sich zwei Spieler des VfL Wolfsburg gegenüber. Mit Jan Zimmermann und Daniel Tissarek setzten sich zwei bekannte FIFA-Cracks gegen mehr als 100 Spieler durch und lösten so ihr Ticket für das VBL-Finale am 22. Mai in Hamburg. 

Wolfsburg gegen Wolfsburg - wie schon beim Live-Turnier in Frankfurt standen auch in Stuttgart zwei Gamer der virtuellen Wölfe im Finale. Der dritte Wolfsburger Triumph im sechsten Live-Event stand also schon vor dem Endspiel fest. Eine beachtliche Quote des VfL, der bereits als Clubmeister der Virtuellen Bundesliga 2014/15 fest steht.

Souveräner Marsch ins Finale

Jan Zimmermann und Daniel Tissarek wollten im Stuttgarter Finale ein Zeichen Richtung Konkurrenz setzen, dass mit ihnen auch im großen Finale zu rechnen ist. Beide FIFA-Gamer spielten sich größtenteils souverän durchs Turnier. Zimmermann gewann in der K.O.-Runde nur beim 2:1-Viertelfinalsieg gegen Mikail Akgül nicht mit mindestens zwei Toren Differenz. Daniel Tissarek bestritt die ersten beiden K.O.-Runden mit einem unglaublichen Torverhältnis von 13:2, bevor er sich im Achtelfinale gegen Benjamin Drexler erst im Elfmeterschießen durchsetzen konnte. Der weitere Weg ins Finale verlief reibungslos.

Im Endspiel gingen Zimmermann und Tissarek jeweils mit einer eher defensiven Ausrichtung ins Spiel. Zimmermann stellte sein Team im 4-2-3-1-System mit Bas Dost hinter der einzigen Spitze Nicklas Bendtner auf, während Tissarek sich für das defensive 4-3-3 mit Bendtner auf dem rechten Flügel und Dost als Zentrumsstürmer entschied. Fast folgerichtig stand es zur Pause noch 0:0.

Beförderung von Zawada zahlt sich aus

Es dauerte fast eine Stunde, bis Zimmermann das erste Tor des Finales gelang: Rodriguez schickte Bendtner auf dem linken Flügel, der Däne setzte Dost im Zentrum in Szene, dessen Versuch aus der Nahdistanz konnte Benaglio zwar noch parieren, aber den Abpraller drückte Oskar Zawada, den Zimmermann aus der zweiten Mannschaft der Wölfe in sein Team befördert hatte, über die Linie.

Damit war der Bann gebrochen und Zimmermann spielte stark auf. In der 74. Minute hatte Bendtner bereits das 2:0 auf dem Fuß, vergab aber freistehend. Neun Minuten später machte es der dänische Angreifer besser und behielt nach feinem Zuspiel von Bas Dost frei vor dem Tor die Nerven. 2:0 für Zimmermann - das Spiel war gelaufen! In der 86. Minute gelang dem aufgerückten Timm Klose zwar noch der Anschlusstreffer, aber dabei blieb es. Zimmermann sicherte sich den Titel in Stuttgart und geht mit Rückenwind in das große VBL-Finale im Mai. 

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Das Finale Zimmermann vs. Tissarek im Video