Oliver Baumann gibt der jungen Hintermannschaft der TSG mehr Sicherheit (©imago)
Oliver Baumann gibt der jungen Hintermannschaft der TSG mehr Sicherheit (©imago)
Bundesliga

"Freiburg bleibt dann doch erst mal Heimat“

Sinsheim - Nach vier Spieltagen steht die TSG Hoffenheim auf Rang drei der Bundesligatabelle, punktgleich mit Spitzenreiter Paderborn. Nur zwei Gegentore kassierten die Nordbadener, woran Torhüter Oliver Baumann keinen geringen Anteil hat. Nach 14 Jahren beim SC Freiburg war der frühere U21-Nationalspieler nach Hoffenheim gewechselt und an diesem Dienstag trifft der 24-Jährige auf seinen Heimatverein. „Das wird schon etwas Besonderes sein“, sagt Oliver Baumann im Interview mit bundesliga.de.

"Man kommt automatisch in die Führungsrolle"

bundesliga.de: Herr Baumann, am Samstag hat Hoffenheim 2:0 in Stuttgart gewonnen, zum zweiten Mal stand die Null. In vier Spielen hat die Schießbude der vergangenen Saison nur zwei Gegentore kassiert.  Wie fühlt sich das an?

Oliver Baumann: Nicht schlecht. Aber wir haben in der Vorbereitung hinten ja schon gut gestanden und dann hart und akribisch darauf hingearbeitet, dass die Konstanz erhalten bleibt und wir weiterhin wenig zulassen. Wir sind auf dem richtigen Weg.

bundesliga.de: Welchen Anteil hat der Torhüter Baumann an der neuen Stabilität?

Baumann: Da fragen Sie jetzt den Falschen. Ich versuche einfach, meine Arbeit gut zu machen und der Mannschaft zu helfen, indem ich, klar, Bälle halte, aber da gehört auch anderes dazu. Ich versuche, taktisch zu unterstützen, wenn ich etwas erkenne. In Freiburg habe ich in dieser Richtung  ja eine gute Ausbildung genossen.

bundesliga.de: Sehen Sie sich in Hoffenheim schon in der Rolle eines Führungsspielers, wie Sie es in Freiburg waren?

Baumann:  Die Torwartposition bringt das einfach mit sich. Ich versuche zu helfen, wenn mir Sachen auffallen und spreche die dann auch an. Von daher kommt man ganz automatisch in eine solche Rolle. 

bundesliga.de: Am Dienstag gastiert der SC in Hoffenheim. Wie gehen Sie in dieses Spiel, in dem Sie gewissermaßen auf Ihre Vergangenheit treffen?