Hoffenheims Verteidiger Andreas Ibertsberger befindet sich nach seiner schweren Gesichtsverletzung aus dem Spiel beim SC Freiburg schon wieder auf dem Wege der Besserung.

Am Donnerstag absolvierte der Österreicher bereits erste Einheiten auf dem Fahrrad-Ergometer. "Andreas absolviert derzeit ein sehr moderates Training, um die Heilung der Verletzung nicht zu gefährden", erzählt Reha-Trainer Christof Elser.

In der Hinrunde wahrscheinlich kein Einsatz mehr möglich

Es läuft die 90. Minute der Bundesliga-Partie SC Freiburg gegen 1899 Hoffenheim am 1. November im badenova-Stadion. Ein letzter langer Ball der Breisgauer fliegt in den Strafraum von 1899. Ibertsberger köpft das Leder aus der Gefahrenzone, doch Freiburgs Ivica Banovic rauscht gegen das Gesicht des 27-Jährigen, der dabei eine schwere Gesichtsverletzung mit Brüchen des Jochbeins, der Augen- und der Kieferhöhle davon trägt.

Die Vorrunde ist aller Voraussicht nach zu Ende für den Linksverteidiger. "Ich habe nur noch einen Schlag von der Seite gespürt, wusste nicht ob ich den Ball gespielt habe. Mir war sofort klar, dass etwas nicht stimmt", schildert Ibertsberger den Vorfall. Es war nicht die erste Gesichtsverletzung in der Karriere des Österreichers: "Ich habe mir schon einmal einen Jochbeinbruch zugezogen und weiß, was eine solche Verletzung bedeutet. Aber ich bin mit dem bisherigen Heilungsverlauf sehr zufrieden."

Ibertsberger: "Hoffe bald wieder mit den Jungs trainieren zu können"

Nur einen Tag nach der Verletzung wurde Ibertsberger in Heidelberg erfolgreich operiert. Mannschaftsarzt Dr. Pieter Beks: "Bei der OP wurde Osteosynthesematerial eingesetzt, um die Frakturen zu stabilisieren. Wir werden den Heilungsverlauf natürlich intensiv verfolgen."

Doch mittlerweile hat Ibertsberger schon wieder gut lachen. Nur noch ein blaues Veilchen deutet auf die schwere Verletzung hin. "So etwas kann im Fußball immer mal passieren, ich mache da niemandem einen Vorwurf. Ich schaue nur noch nach vorne und hoffe, bald wieder mit den Jungs trainieren zu können."