München - Das höchste Spielergebnis des 2. Spieltags in der Bundesliga ging vor allem auf sein Konto. Klaas-Jan Huntelaar vom FC Schalke 04 hatte am Samstag gleich drei Mal Grund zum Jubeln. Und das nur einen Tag nach seinem 28. Geburtstag. Ein verwandelter Elfmeter, ein Kopfballtor und ein Rechtsschuss: Huntelaar zeigte am Wochenende, dass er die gesamte Bandbreite beherrscht.

Die bundesliga.de-User honorieren dies mit 47 Prozent der Stimmen und einem deutlichen Sieg bei der Wahl zum "Spieler des 2. Spieltages"-Wertung.

Nach dem Spiel blieb der Niederländer aber dennoch gewohnt bescheiden und forderte: "Genau so müssen wir weitermachen. Die zweite Hälfte war die Beste seit langem." Mit seinen Bundesligatoren Nummer neun bis elf hat er auf jeden Fall dazu beigetragen, das Formtief der "Königsblauen" in eine Aufwärtsbewegung umzuwandeln.

Luiz Gustavo und Cacau auf den Plätzen

Auf dem 2. Rang liegt in dieser Woche Verteidiger Luiz Gustavo vom FC Bayern München. Seine gute Platzierung steht wohl stellvertretend für die Erleichterung der Bayern-Fans, die nach 179 Minuten Bundesligasaison schon alle Fälle davon schwimmen sahen. Doch dann kam der 24-jährige Linksfuß in der Nachspielzeit gegen den VfL Wolfsburg an den Ball und zog von der Strafraumgrenze kaltschnäuzig ab. Dieser Auftritt wird mit 19 Prozent der Klicks belohnt.

Für Jubilar Cacau hätte es im späten Samstagsspiel gegen Borussia Mönchengladbach gar nicht besser laufen können. In seinem 250. Bundesligaspiel schoss er das einzige Tor seiner Stuttgarter und rettete dem VfB mit dem Ausgleich noch einen Punkt. Für einen Platz auf dem Siegertreppchen der hat es dann mit 12 Prozent auch noch gereicht.

Hannovers Matchwinner vor lauffreudigem Mainzer

Hannover 96 kann sich für die drei Punkte in Nürnberg bei Stürmer Mohammed Abdellaoue bedanken. Der verwandelte zunächst das 1:0 höchstpersönlich und lieferte später seinem Mitspieler Konstantin Rausch den Elfmeter auf dem Silbertablett. Für seine Vorstellung erhält Abdellaoue 11 Prozent, damit landet er auf Rang 4.

Marcel Risse (8 Prozent) vom 1. FSV Mainz 05 war in der Partie beim SC Freiburg nicht beizukommen. Er war an beiden Toren beteiligt und zeigte eine geradezu vorbildliche Laufleistung: Mit 11,5 Kilometern legte er mannschaftsintern die größte Distanz zurück und startete außerdem noch 20 Sprints.

Sebastian Rudy belegt etwas abgeschlagen den 6. Platz (3 Prozent Zustimmung). Das soll seine Leistung vom Wochenende jedoch nicht schmälern. Immerhin gewann er 68 Prozent der Zweikampf-Duelle, der beste Wert unter den Hoffenheimern.