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Ein Geschenk an sich selbst und die Fans: Der HSV gewinnt ein schweres Spiel gegen Union vor heimischer Kulisse mit 3:2
Ein Geschenk an sich selbst und die Fans: Der HSV gewinnt ein schweres Spiel gegen Union vor heimischer Kulisse mit 3:2 - © IMAGO/Philipp Szyza
Ein Geschenk an sich selbst und die Fans: Der HSV gewinnt ein schweres Spiel gegen Union vor heimischer Kulisse mit 3:2 - © IMAGO/Philipp Szyza
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"Perfect Match" im Volkspark: ein Geschenk vom HSV an die Fans und andersherum

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Wenn sowohl die Fans auf der Tribüne als auch die Spieler auf dem Platz bis zur letzten Minute alles geben, sollte einem Sieg nichts mehr im Wege stehen. Das bewies der HSV und seine Anhänger einmal mehr - an einem ganz besonderen Tag in ihrem eigenen Wohnzimmer.

"Viele Spiele sind vergangen – noch immer spüren wir das Verlangen", stand auf der großartigen Choreografie, die die HSV-Anhänger für das Spiel gegen Union Berlin vorbereiteten. Anlass war das 1887. Spiel des Hamburger SV in der Fußball-Bundesliga – jene Zahl, die auch das Gründungsjahr des HSV darstellt. Mit einem Sieg würde man sich selbst als auch den Aufwand der Fans am 22. Spieltag belohnen.

Zunächst sah es jedoch nicht so gut aus, als Querfeld per Elfer die Gäste aus der Hauptstadt in Führung schoss. Aber: Die Comeback-Qualitäten der Rothosen waren schon in den letzten Heimspielen zu erkennen. "Wir haben eine unglaubliche Mentalität gezeigt“, fasste es Abwehrchef Luka Vušković im Interview zusammen. 

Herausforderung angenommen

Tatsächlich stellte der HSV im eigenen Stadion erneut seine große Moral und Comeback-Stärke unter Beweis: Nach dem 1:1 gegen Dortmund, dem 3:2 gegen Werder und dem 2:2 gegen Bayern holten die Hamburger damit bereits zum vierten Mal in dieser Saison nach einem Rückstand noch Punkte.

"Es war für uns ein besonderer Tag heute. Wir wollten uns dieser Herausforderung stellen und bewusst einen Sieg holen", sagte Chefcoach Polzin nach Abpfiff am Mikrofon. An diesen Spieltag wurde der Bundesliga-Dino erneut zur Heimmacht. Der Hamburger SV ist seit fünf Spielen ungeschlagen. So eine lange Serie in der Bundesliga gab es zuletzt in der Spielzeit 2011/2012. Darüber hinaus verloren sie zuhause seit sieben Bundesliga-Heimspielen nicht.

Scooter läuft, der HSV jubelt: Statt das 1:2 von Ilić zu kassieren, schießen die Rothosen im Gegenzug selbst den Führungstreffer - IMAGO/Philipp Szyza

Kampf bis zur letzten Minute

Trotz des Anschlusstreffers von Union kurz vor Schluss ließen die Hausherren sich nicht aus der Ruhe bringen. Nicolai "Rambo" Remberg fand nach dem Spiel dafür die richtigen Worte: "Du musst solch ein Spiel einfach ziehen, weil es das gewohnte Kampfspiel war. Ich bin enorm stolz auf die Mannschaft." Nach 96 Minuten pfiff Schiedsrichter Badstübner ab, das Geschenk war perfekt!

Natürlich lag diesem Geschenk, dem Heimsieg im 1887. Bundesliga-Spiel, eine Grußkarte bei: Darauf war zu lesen, dass durch diesen Dreier der HSV auch noch ihren Gegenüber, den 1. FC Union Berlin, in der Tabelle überholte und sich auf einen einstelligen Tabellenplatz schoss. Ein rundum gelungener Samstag für die Hanseaten!