Johannesburg - Für Kevin Akpoguma ist ein Trainingslager mit den Profis der TSG Hoffenheim kein absolutes Neuland mehr, dennoch freut sich der U23-Spieler in Johannesburg dabei zu sein. Ebenso wie sein Teamkollege Nico Rieble und U19-Kapitän Nicolai Rapp. Im Gespräch berichten die Youngster von ihren Eindrücken aus Südafrika.

Frage: Nico, wie hast du erfahren, dass du mit den Profis nach Johannesburg fliegst?

Nico Rieble: Genau so, wie Nicolai und Kevin davon erfahren haben. Co-Trainer Frank Kaspari hat mich angerufen. Ich denke, ich kann für uns alle sprechen, wenn ich sage, dass wir uns sehr über diese Möglichkeit gefreut haben.

"Wirklich einfach, sich zurechtzufinden"

Frage: Am Samstag geht es schon zurück nach Deutschland. Was nimmst du aus den Tagen in Südafrika mit, Nicolai?

Nicolai Rapp: Sehr viel natürlich. Es nicht eine tolle Erfahrung, sondern es sind viele tolle Erfahrungen. Alleine die Reise nach Südafrika, dann die Trainingseinheiten auf diesem Niveau. Ich versuche, alles aufzusaugen und so viel wie möglich für mich persönlich mitzunehmen. Mich hat besonders gefreut, wie wir von der Mannschaft aufgenommen wurden - man fühlt sich sehr schnell als Teil des Teams. Schon beim Flug oder dann beim Essen kommt man mit den Profis ins Gespräch.

Kevin Akpoguma: Es hilft natürlich auch, dass es in der Mannschaft passt. Hier herrscht trotz der harten Arbeit auf dem Platz eine gute Stimmung. Da kommt man als junger Spieler gerne dazu.

Nico Rieble: Es war wirklich einfach, sich hier zurechtzufinden. Es ist eine ziemlich junge Mannschaft und viele haben ähnliche Interessen oder lachen über dieselben Dinge. Deshalb gelingt die Integration gut und schnell.

"Ich bin hier, um zu lernen"

Frage: Welche Unterschiede von der U19 und der U23 zu den Profis gibt es?

Kevin Akpoguma: Das Tempo ist höher, das Training ist körperlich und mental anstrengender. Deshalb muss man seinen Körper in den Pausen noch besser pflegen als sonst. Natürlich spüre ich die Belastung inzwischen, aber das ist okay. Ich bin hier um zu lernen, um mich weiterzuentwickeln und davon in den nächsten Monaten direkt zu profitieren.

Frage: Am Freitag steht noch ein Testspiel auf dem Programm...

Nicolai Rapp: Ja, gegen die Kaizer Chiefs in einem riesigen Stadion. Wir wissen alle nicht, ob wir spielen, aber das wird so oder so eine große Sache, auf die ich mich sehr freue.