Der FC Schalke 04 konnte seinen Verteidiger Benedikt Höwedes dauerhaft an sich binden.

Der derzeit noch bis 2010 laufende Vertrag mit dem 20-Jährigen wurde um weitere vier Jahre verlängert. Mindestens bis 2014 wird der deutsche U 21-Nationalspieler nun das königsblaue Trikot tragen.

Beide Seiten sind zufrieden

"Heute ist ein guter Tag für den FC Schalke 04", freute sich Manager Andreas Müller. "Wir haben immer gesagt, dass Benni eine der festen Säulen unserer Mannschaft in der Zukunft sein wird. Dabei hat er schon in der Gegenwart bewiesen, zu welchen Leistungen er fähig ist. Er ist ein Schalker Junge, aus dem eigenen Nachwuchs, der schon mit 13 zu uns kam. Und auch seine Leistungen stimmen: Benni ist ein schneller, offensiv verteidigender Spieler, dazu sehr kopfballstark. Und mit zunehmender Erfahrung wird er noch besser werden. Er ist längst nicht am Ende seiner Entwicklung angelangt."

Auch Benedikt Höwedes war nach seiner Zusage zufrieden. "Ich wollte mich zwar ursprünglich erst in der Winterpause entscheiden. Doch dann ging es ganz schnell, denn ich musste mir eingestehen, dass ich gar nicht weg wollte. Außerdem möchte ich durch meine Vertragsverlängerung gerade jetzt, wo es sportlich für den Verein nicht zufriedenstellend läuft, ein Zeichen setzen. Es gab zwar auch einige andere Angebote, auch finanziell bessere. Aber ich habe immer gewusst: Schalke ist mein Verein, hier gehöre ich hin - und wir halten gerade jetzt zusammen."

Aktuell im Schalker Stamm

In dieser Saison hat Höwedes bereits zehn Spiele in der Bundesliga absolviert. Insgesamt bestritt er 15 Spiele (1 Tor), neunmal war er dazu im Europapokal am Ball. Für die deutsche U21 absolvierte er zehn Partien (1 Tor).

Der 1,87 Meter große und 78 Kilogramm schwere Innenverteidiger, der im nördlichen Ruhrgebiet in Haltern geboren wurde, kam 2001 nach einem Jahr bei der SG Herten-Langenbochum zu Schalke 04. Zuvor spielte er in der Jugend von 1994 bis 2000 für TuS Haltern. In der vergangenen Saison, seiner ersten im Schalker Profi-Kader, bestand er zudem sein Abitur - neben den vielen Trainingseinheiten und diversen Bundesliga- und Champions-League-Spielen.