Ümit Korkmaz, 22 Jahre alter Neuzugang von Bundesligist Eintracht Frankfurt, hat sich am Freitag (11. Juli) während des Vormittagstrainings im Trainingslager in Zell am Ziller (Tirol) einen Bruch des rechten fünften Mittelfußes zugezogen.

Kurz vor dem Ende der Trainingseinheit im Parkstadion des SK Zell passierte es: Ümit Korkmaz möchte vom Trab in einen Spurt wechseln und knickt mit dem rechten Fuß weg.

Ein lauter Knacks, ein Aufschrei. Sofort wurde der Pechvogel behandelt und der Fuß verbunden. Mit schmerzverzerrtem Gesicht humpelte der 22 Jahre alte Neuzugang von Rapid Wien, gestützt von Physiotherapeut Thomas Kühn, in den Materialbus von Franco Lionti.

Operation nicht erforderlich

Mit Vollgas ging es zusammen mit Mannschaftsarzt Dr. Christoph Seeger in die Unfallklinik ins benachbarte Mayrhofen, wo der österreichische Nationalspieler geröntgt wurde. Nach rund 45 Minuten war es dann Gewissheit: Ümit zog sich einen Mittelfußbruch am fünften rechten Mittelfuß zu.

"Zum jetzigen Zeitpunkt ist eine Operation nicht erforderlich. Er wird etwa acht Wochen pausieren müssen", so Dr. Seeger. "Ich bin total enttäuscht, zumal es meine erste Trainingseinheit mit den neuen Kollegen gewesen ist. Aber ich kann es ja leider nicht ändern", so ein geknickter Ümit.

Zwei Monate Pause

Wie Mannschaftsarzt Dr. Christoph Seeger mitteilt, wird der Angreifer damit rund acht Wochen ausfallen.

Auch Trainer Friedhelm Funkel war natürlich not amused darüber, dass das Verletzungspech erneut zugeschlagen hatte. "Aber damit muss man im Fußball leider leben", so der erfahrene Fußballlehrer.

Am Nachmittag wurde der trickreiche Angreifer dann im Liegewagen in seine Heimat nach Wien gefahren, wo er in den kommenden Tagen die möglichen und notwendigen ersten Reha-Maßnahmen absolvieren wird. Wann er nach Frankfurt reist, steht noch nicht fest.