Bei den Duellen mit Manchester City trifft der Hamburger SV auf zwei alte Bekannte.

Abwehrspieler Vincent Kompany wechselte vor der laufenden Saison vom HSV zu den Citizens, Mittelfeld-Abräumer Nigel de Jong schlug in der Winterpause den gleichen Weg ein.

Dank der Investitionen der Klubeigentümer aus Abu Dhabi spielt Geld bei ManCity keine Rolle. Insgesamt wurden seit Saisonbeginn 160 Millionen Euro in die Verstärkung der Mannschaft gepumpt.

Warten auf die Dividende

Ausgezahlt hat es sich sportlich jedoch noch nicht. In der Premier League liegt Trainer Mark Hughes, der in seiner aktiven Laufbahn auch für Bayern München auflief, mit seiner Mannschaft auf dem zehnten Tabllenplatz. Aus beiden englischen Pokalwettbewerben ist man bereits ausgeschieden.

Folgerichtig scheint der Gewinn des UEFA-Cups die einzige Möglichkeit zu sein, um auch in der kommenden Saison international spielen zu können. Auf dem Weg ins Viertelfinale besiegte man in der Gruppenphase auch den Bundesligisten Schalke 04 mit 2:0. In der Runde der letzten 16 musste Manchesters Starensemble um den brasilianischen Nationalspieler Robinho gegen den dänischen Meister Aalborg BK allerdings ins Elfmeterschießen, um sich durchzusetzen.

"Rothosen" gewannen Testspiel

Der letzte Vergleich mit dem HSV liegt für Manchester gerade einmal acht Monate zurück. In einem Testspiel vor der laufenden Saison setzten sich die Hamburger mit 1:0 durch. Bei den Briten, die zweimal englischer Meister waren (1937 und 1968) und 1970 den Europapokal der Pokalsieger gewannen, steht auch der deutsche Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann unter Vertrag. Zuletzt spielte der 35-Jährige jedoch kaum noch eine Rolle.