Hamburg - Der Hamburger SV muss beim Nordderby gegen den SV Werder Bremen auf seinen Rechtsverteidiger Dennis Diekmeier verzichten.

Diekmeier laboriert immer noch an muskulären Problemen im Oberschenkel. Eine Wunderheilung blieb auch am Dienstag aus. Für den 21-Jährigen wird die Partie gegen Bremen definitiv zu früh kommen. "Er wird es nicht schaffen. Wir möchten auch ungern ein Risiko eingehen", plädierte HSV-Trainer Michael Oenning für einen behutsamen Aufbau seines Rechtsverteidigers.

Guerrero ist fit

Wäre alles glatt gelaufen, hätte Slobodan Rajkovic schon am Dienstag wieder auf dem Trainingsplatz des HSV stehen können. Der Serbe hatte sich im EM-Qualifikationsspiel gegen Nordirland die dritte Gelbe Karte eingehandelt und ist damit für die nächste Partie gegen die Färöer Inseln am Dienstagabend gesperrt. Rajkovic musste aber noch einige Dinge in seiner Heimat klären, bevor er nach Hamburg zurückkehren konnte. Nun wird der Innenverteidiger am Mittwochmorgen erwartet und kann somit am Nachmittagstraining teilnehmen. Das ist zumindest immer noch einen Tag früher als zu Beginn der Abstellung geplant.

Dagegen konnte Paolo Guerrero am Dienstag wieder voll ins Training einsteigen, nachdem der Peruaner beim Testspiel in Luzern noch aufgrund von muskulären Probleme passen musste. "Er ist beschwerdefrei", sagte Oenning nach der Einheit. Einem Einsatz im Nordderby gegen Werder Bremen steht somit nichts mehr im Wege.

Sala und Arslan wieder im Training

Nach einem Tritt auf den bereits vorher leicht lädierten Spann am rechten Fuß, musste Per Skjelbred in Luzern bereits nach 30 Minuten vom Platz. Auch das Vormittagstraining am Dienstag ließ der Norweger aus Sicherheitsgründen noch aus.

Strahlende Gesichter gab es dagegen bei Jacopo Sala und Tolgay Arslan. Die beiden Youngster nahmen am Dienstag nach ihren langen Verletzungspausen zum ersten Mal wieder am Mannschaftstraining teil. "Zwei Kreative, die uns in unser Spielanlage natürlich helfen können", freute sich auch Oenning über die "neuen" Trainingsgäste. Nun gilt es, in den kommenden Wochen wieder die nötige Wettkampfhärte zu erarbeiten.