Bundesliga

Großkreutz setzt sich durch

München - Mit drei Toren in sechs Spielen ist Dortmunds Kevin Großkreutz ein fulminanter Start in die Saison gelungen. Eine Quote, um die ihn momentan wohl so mancher Superstar der Bundesliga beneidet.

"Natürlich freue ich mich über jedes Tor, aber Goalgetter bin ich sicher nicht", sagte der 22-Jährige im bundesliga.de-Interview nach dem 3:1-Sieg über St. Pauli am 6. Spieltag.

Erster "Doppelpack" in der Bundesliga

Mit seinen einzigen zwei Torschüssen war dem Youngster am Millerntor sein erster Bundesliga-"Doppelpack" gelungen. Es war bereits der fünfte Sieg in Folge für das junge Team von Trainer Jürgen Klopp. Durch den Erfolg sind die Borussen weiterhin erster Verfolger von Spitzenreiter Mainz. Für Großkreutz noch lange kein Grund vom Titel zu sprechen: "Die Meisterschaft ist für uns natürlich noch kein Thema", so der gebürtige Dortmunder. Die Fans aber, so Großkreutz, "die dürfen das".

Mit 40 Prozent der Stimmen honorierten die bundesliga.de-User Großkreutz' starke Leistung bei der "Wahl zum Spieler des 6. Spieltags". Damit landete er ganz vorne - und verwies gleich mehrere etablierte Stars auf die Plätze.

Almeida auf dem 2. Platz

Platz 2 ging an Werders Hugo Almeida, der im Nordderby gegen Hamburg mit ebenfalls zwei Toren glänzte. Für den Portugiesen war es bereits der fünfte "Doppelpack" in der Bundesliga. Bremen brachte dieser den prestigeträchtigen Erfolg gegen den Nordrivalen ein und Almeida gute 16 Prozent der Stimmen.

Ganz knapp dahinter, mit 14 Prozent der abgegebenen Stimmen rangieren der ehemalige Madrilene Adam Szalai von Mainz 05 und Wolfsburgs brasilianischer Torjäger Grafite. Der Ungar Szalai machte mit seinem 2:1 gegen den FC Bayern die Sensation perfekt, und Grafite war, wie schon in der Vorwoche, auch am 6. Spieltag mit zwei Treffern Sieggarant seiner Wolfsburger.

Mit 13 Prozent der Stimmen reichte es für Schalkes neuen Superstar Raul zum 5. Rang. Den starken Auftritt von Leverkusens Renato Augusto beim 4:1-Erfolg in Stuttgart bedachten die User mit drei Prozent der Stimmen.