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Die Gewinner der Vorbereitung 2025/26 bei Dortmund, Freiburg, Heidenheim und Hamburg

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In der Vorbereitung bekommen alle Spieler die Chance, sich zu beweisen und ins Rampenlicht zu spielen. bundesliga.de stellt die Gewinner des Sommers 2025/26 vor. Teil III mit Borussia Dortmund, dem SC Freiburg, dem Hamburger SV und dem 1. FC Heidenheim.

Borussia Dortmund

Trotz der stark verkürzten Vorbereitung infolge der Klub-WM hat sich Jobe Bellingham früh als Gewinner hervorgetan. Der Neuzugang traf beim Turnier in den USA direkt und überzeugt auch im Trainingslager mit Tempo, Pressingstärke und Führungswillen. "Ich will einer der besten Mittelfeldspieler Europas werden", sagt der 19-Jährige – und wirkt dabei erstaunlich reif.

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Auch Filippo Mané sammelt durch die Verletzungen von Nico Schlotterbeck und Emre Can in der Dreierkette Pluspunkte. Der 20-jährige Italiener bewies in den Testpielen gegen Siegen und Lille seine Zweikampfstärke und wirkte im Spielaufbau stabil. Kovač lobt seine Mentalität und sein kompromissloses Spiel – ein Durchbruch ist für den Innenverteidiger nach zuvor vielen Verletzungen ist nun in Reichweite.

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Sport-Club Freiburg

In Freiburg hat der Transfersommer frischen Wind gebracht – doch einer der auffälligsten Spieler ist kein Neuzugang: Eren Dinkçi blüht in der Vorbereitung auf, überzeugt als Zehner und auf dem rechten Flügel, wo nach dem Abgang von Ritsu Dōan ja ein Platz frei geworden ist. Jedoch scheint sich beim SC ohnehin ein Luxusproblem im offensiven Mittelfeld zu entwickeln.

Neue Saison, neue Trikots!

Denn besonders Lucas Höler macht Druck. Eigentlich als Alternative für die Spitze vorgesehen, überzeugte der 31-Jährige in der hängenden Rolle mit vier Treffern und zwei Vorlagen in vier Tests. Doch sein Positionsrivale Yuito Suzuki ließ auf einen blassen Auftritt in Altach beim 3:3 gegen Dresden einen deutlichen Fortschritt erkennen und zeigte sich auf der Zehn als beweglicher Spielgestalter. Dazu setzte Neuzugang Cyriaque Irié mit Dynamik und Eins-gegen-eins-Qualität erstmals ein Ausrufezeichen. 

Defensiv sendete auch Christian Günter ein starkes Lebenszeichen. Nach langer Zeit geht der Kapitän erstmals nicht mehr automatisch als Stammspieler in die Saison – und zeigte prompt wieder Form. Im Duell mit Youngster Jordy Makengo, der defensiv mehrfach wackelte, hat der Routinier aktuell wohl die Nase vorn.

Hamburger SV

Das 0:4 im Test gegen Olympique Lyon war für den HSV ein Dämpfer – vor allem defensiv offenbarte der Aufsteiger noch klare Baustellen. Doch nicht alles war enttäuschend: Emir Sahiti nutzte seine Einsatzzeit in der zweiten Hälfte, brachte Dribbelstärke, Kreativität und auffällige Offensivmomente. Der Kosovare macht im internen Duell mit Neuzugang Rayan Philippe derzeit den frischeren Eindruck – und könnte sich auf dem rechten Flügel festspielen. "Ich hoffe, ich werde den Kampf gewinnen", sagt Sahiti über das Rennen um einen Stammplatz.

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Ebenfalls in den Fokus gerückt ist Alexander Rössing-Lelesiit. Der norwegische Youngster profitierte vom Ausfall von Jean-Luc Dompé – und stand beim Test gegen Freiburg erstmals in der Startelf. Der Transfer des letzten Winters aus Lilleström gilt als "Zukunftsprojekt", zeigt nun aber, dass die Zukunft schneller kommen könnte als geplant. Mit Tempo und Mut agierte er auffällig – und könnte zum Saisonstart bereits eine echte Option sein.

1. FC Heidenheim 1846

Patrick Mainka ist und bleibt das Gesicht des FCH. Noch vor dem Start der Vorbereitung wurde der 30-Jährige erneut als Kapitän bestätigt – für Trainer Frank Schmidt eine Selbstverständlichkeit: "Padde verkörpert diese Rolle einfach perfekt." Und das zeigt er auch auf dem Platz: Beim Test gegen Ingolstadt rettete der Abwehrchef mit einer starken Grätsche auf der Linie und führte sein Team lautstark, präsent und mit gewohnter Zuverlässigkeit.

Bayern-Talent Arijon Ibrahimović, in der Saison 2025/26 auf Leihbasis bei den Heidenheimern aktiv, kann sich aufgrund der Wehwehchen seines Konkurrenten Adrian Beck gute Chancen auf einen Startelfplatz zum Saisonstart ausrechnen.