Die beiden Stürmer vom FSV Mainz 05 Aristide Bance und Chadli Amri wurden vom DFB-Sportgericht wegen unsportlichen Verhaltens jeweils zu Geldstrafen verurteilt.

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Aristide Bance vom Bundesligisten FSV Mainz 05 im Einzelrichter-Verfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen eines unsportlichen Verhaltens zu einer Geldstrafe in Höhe von 6.000 Euro verurteilt. Der Spieler hat dem Urteil bereits zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

Strafmildernd wurden die Provokationen von Franz bewertet

Aristide Bancé hatte seinen Frankfurter Gegenspieler Maik Franz nach dem Schlusspfiff des Bundesliga-Spiels zwischen Eintracht Frankfurt und dem FSV Mainz 05 vom vergangenen Samstag mit dem ausgestreckten Mittelfinger beleidigt.

Bancé war allerdings während und nach dem Spiel mehrmals und systematisch von Franz angeschrien und beschimpft worden. Diese absichtlichen und dauerhaften Provokationen wurden erheblich strafmildernd zu Gunsten des Mainzer Spielers berücksichtigt. Daher war innerhalb des für ein unsportliches Verhalten vorgegebenen Strafrahmens die Verhängung einer Geldstrafe möglich und in Höhe von 6.000 Euro schuld- und unrechtsangemessen.

3.000 Euro Geldstrafe für Chadli Amri

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Chadli Amri vom Bundesligisten FSV Mainz 05 im Einzelrichter-Verfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen eines unsportlichen Verhaltens mit einer Geldstrafe von 3.000 Euro belegt. Der Spieler hat dem Urteil bereits zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

Amri hatte in der 68. Minute des Bundesliga-Spiels zwischen Eintracht Frankfurt und dem FSV Mainz 05 am 5. Dezember in Frankfurt die Gelb-Rote Karte gesehen und sich anschließend unsportlich gegenüber Schiedsrichter Dr. Felix Brych (München) verhalten.