Bremen - So ganz ist der Ärger über die unglückliche Niederlage im DFB-Pokal bei Bayern München (1:2) noch nicht verklungen. Der Blick der Werder-Profis geht aber strikt nach vorne. Das muss er auch. Denn am Samstag wartet bereits die nächste Aufgabe auf die "Grün-Weißen" im Weser-Stadion.

Beim Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg wird es dabei aber wohl zu einer Veränderung im Kader von Cheftrainer Thomas Schaaf kommen. Denn der Einsatz von Rechtsverteidiger Clemens Fritz gegen den "Club" ist derzeit eher unwahrscheinlich.

Fritz setzt Training aus

Nach dem Spiel gegen die Münchener am Dienstag klagte der Defensivmann über muskuläre Probleme, setzte nach der Mittwochseinheit auch am Donnerstag mit dem Training aus. "Clemens Fritz schafft es wohl nicht bis Samstag. Wir haben zwar noch ein bisschen Hoffnung, aber wie es derzeit aussieht, wird er nicht rechtzeitig fit werden", sagte Thomas Schaaf auf der Pressekonferenz am Donnerstag.

Klar ist hingegen, dass Sebastian Mielitz auch gegen die Nürnberger das Werder-Tor hüten wird. Bei Tim Wiese läuft der Heilungsprozess allerdings weiter nach Plan. "Er hat bereits erste Laufübungen absolviert, natürlich noch nicht unter voller Belastung. Wir müssen die Sache langsam angehen", beschrieb Schaaf Wieses Situation und unterstrich, dass an einen Einsatz des Nationaltorhüters am Samstag "nicht zu denken" sei.

Top-Teams sind in Reichweite

An drei Punkte aber schon, nachdem es mit einem Sieg gegen die Münchner denkbar knapp nicht geklappt hatte. "Wir sind natürlich immer noch sehr enttäuscht darüber, dass wir im DFB-Pokal ausgeschieden sind. Aber das Nürnberg-Spiel bietet uns nun die Gelegenheit, die Dinge noch besser zu machen", erklärte Schaaf.

Geschäftsführer Klaus Allofs machte auf den positiven Trend der Werderaner in der Liga aufmerksam: "Wir haben in der Bundesliga zuletzt eine gute Serie hingelegt. Es ist eine Frage der Zeit bis wir wieder im oberen Bereich der Tabelle angelangt sind. Die Teams ab Platz 3 sind nicht mehr allzu weit weg, sie sind in Reichweite."