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Luis Díaz mit einer warmen Geste nach seinem eiskalten Treffer: Der Videospiel-Jubel zu Ehren seines verstorbenen Ex-Mitspielers Diogo Jota
Luis Díaz mit einer warmen Geste nach seinem eiskalten Treffer: Der Videospiel-Jubel zu Ehren seines verstorbenen Ex-Mitspielers Diogo Jota - © DFL/Getty Images / DFL/Getty Images
Luis Díaz mit einer warmen Geste nach seinem eiskalten Treffer: Der Videospiel-Jubel zu Ehren seines verstorbenen Ex-Mitspielers Diogo Jota - © DFL/Getty Images / DFL/Getty Images
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Drei Schüsse, zwei Treffer, ein Keeper – So holt Bayern den Franz Beckenbauer Supercup

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Zwei Stiche reichten, um den Franz Beckenbauer Supercup nach München zu holen: Der FC Bayern besiegte den VfB Stuttgart 2:1 – offensiv eiskalt, defensiv getragen vom überragenden Man of the Match.

Mehr Kaltschnäuzigkeit geht kaum: Nur drei Münchner Abschlüsse fanden den Weg aufs Tor, doch zwei davon saßen. Schon früh stellte Harry Kane die Weichen, traf in seinem fünften Pflichtspiel gegen Stuttgart bereits zum siebten Mal. Nach der Pause legte Luis Díaz nach – zweiter Schuss aufs Tor, zweites Tor. Mehr brauchte es aus Sicht vom FC Bayern München nicht.

Oder doch? Denn der VfB Stuttgart blieb heiß, suchte seine Chancen – und hätte den Ausgleich verdient gehabt. Doch der von den Fans zum Man of the Match gewählte Manuel Neuer stand im Weg. Mit zwei Paraden auf absolutem Weltklasseniveau und insgesamt vier abgewehrten Schüssen legte der Kapitän die Titel-Hoffnungen der Schwaben auf Eis und sicherte den Sieg.

"Es ist ein Titel! Ich will der Mannschaft helfen und erfolgreich sein. Das haben wir heute geschafft", resümierte Neuer cool.

Bayern gewinnt den Franz Beckenbauer Supercup 

Den Titel eingefroren

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Kane zog zufrieden Bilanz: "So wollten wir in die Saison starten, mit einem guten Gefühl und einem Titel", und fügte kühl hinzu: "Es wäre schön gewesen, wenn wir noch das eine oder andere Tor mehr erzielt hätten."

Die nackten Zahlen sprechen am Ende eine frostige Sprache: drei Torschüsse, zwei Treffer – und ein Torwart, der im entscheidenden Moment unüberwindbar war. So feierte Bayern nicht nur den elften Supercup-Triumph, sondern zeigte einmal mehr, worauf es im Fußball oft ankommt: eiskalt zuzuschlagen, wenn es zählt.