Filip Kostic ist derzeit das belebende Element der Hamburger Offensive - © imago / MIS
Filip Kostic ist derzeit das belebende Element der Hamburger Offensive - © imago / MIS
Bundesliga

Filip Kostic in Topform – Serbe belebt Hamburger Offensive

Hamburg - Der Hamburger SV hat am Sonntagabend einen wichtigen Sieg eingefahren und sich etwas Luft im Tabellenkeller verschafft. Beim 3:0-Erfolg des HSV gegen die TSG 1899 Hoffenheim überragte vor allem Filip Kostic. Der Serbe war nicht zu stoppen und erzielte ein Tor selbst und war an den anderen beiden Treffer beteiligt. Kostic steht sinnbildlich für die positive Entwicklung der Hamburger in den letzten Wochen.

Kostic: "Werde wohl einen ausgeben müssen"

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"Heute Abend werde ich auf unser Weihnachtsfeier dafür wohl einen ausgeben müssen", lächelte Filip Kostic nach seiner Gala gegen die TSG Hoffenheim. Kostic spielte auf sein Tor zum 2:0 an. Aus gut 35 Metern jagte er den Freistoß ins Tor der Hoffenheimer. "Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung und habe mein erstes Freistoßtor für den HSV geschossen. Ich habe gesehen, dass die Spieler in der Mauer nicht richtig standen, habe die Lücke genutzt und einfach draufgeschossen", so Kostic. TSG-Torwart Oliver Baumann sah bei diesem Schuss alles andere als gut aus. Geschenkt. Nicht nur wegen seines Tores war Kostic der beste Spieler auf dem Platz. Schon nach wenigen Minuten schickte er Douglas Santos mit einem Pass in die Tiefe. Der Brasilianer schlug den Ball scharf in den Fünfer und zwang Kevin Akpoguma zum 1000. Eigentor der Bundesliga-Geschichte. Auch am 3:0 durch Gideon Jung war der 25-Jährige beteiligt.

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Am Sonntag zeigte Kostic dann seine beste Saisonleistung. Gegen die Hoffenheimer war der Serbe kaum zu halten. Lauffreudig, dribbelstark und torgefährlich. Kostic war an acht der 18 HSV-Abschlüsse beteiligt. Fünf Torschüsse, drei Torschussvorlagen und sechs Flanken aus dem Spiel, dazu noch sein erstes Freistoßtor. In dieser Form ist Kostic für den HSV goldwert.

Neben Kostic überzeugte in den vergangenen Spielen natürlich auch Hamburgs neue Sturmhoffnung Fiete Arp, der gegen Berlin und Stuttgart traf. Gegen die TSG blieb er zwar ohne Tor, aber der erst 17-Jährige hat sich rasant entwickelt und seinen Stammplatz im Sturmzentrum vorerst sicher. Gegen Hoffenheim spielte sich auch Bobby Wood wieder in den Vordergrund. Auf ungewohnter Position hinter Sturmspitze Arp sicherte er viele Bälle und hätte sich fast noch mit einem Tor belohnt, doch sein Schuss in der zweiten Halbzeit klatschte an den Pfosten.

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