Upamecano tritt beim FC Bayern als WM-Finalist in prominente Fußstapfen - © DFL
Upamecano tritt beim FC Bayern als WM-Finalist in prominente Fußstapfen - © DFL
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Drei Stars im WM-Finale: FC Bayern München baut historische Serie aus

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Der FC Bayern München präsentiert sich im internationalen Vergleich mal wieder von seiner besten Seite. Bei der Weltmeisterschaft in Katar sind im Finale noch drei Spieler des FCB vertreten. Und damit steht schon jetzt fest: Der Rekordmeister wird eine beeindruckende WM-Bilanz ausbauen.

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Mit Dayot Upamecano, Kingsley Coman und Benjamin Pavard werden drei Spieler des FC Bayern München am Sonntag im WM-Finale stehen und im Bestfall als Weltmeister an die Säbener Straße zurückkehren. Wenn man den verletzten Lucas Hernandez dazuzählt, der im ersten Spiel zum Einsatz kam, wären es sogar vier mögliche Titelträger.

Eine großartige Auszeichnung für den Rekordmeister, der schon im Halbfinale von allen Clubs der Welt mit den meisten Profis vertreten war. Generell stellte der FCB mit 16 Akteuren die zweitmeisten aller Vereine (nach dem FC Barcelona, 17) für das Turnier in Vorderasien ab.

Bayern mischt seit 1982 in jedem WM-Finale mit

Seit 1982 war immer mindestens ein Bayern-Profi im WM-Finale dabei, auch dieses Jahr wird das also der Fall sein. Die meisten FCB-Akteure im globalen Endspiel waren es 2014. Die Geschichte ist bekannt: Manuel Neuer, Bastian Schweinsteiger, Thomas Müller, Philipp Lahm, Toni Kroos, Jerome Boateng und Mario Götze holten den WM-Pokal nach Deutschland.

1990, bei der "magischen Nacht von Rom", errangen die drei Münchener Klaus Augenthaler, Jürgen Kohler und der heutige Augsburg-Manager Stefan Reuter den WM-Titel.

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An die Tür des Endspiels klopfte dieses Jahr auch die Bayern-Verteidiger Verteidiger Josip Stanisic (Kroatien) und Noussair Mazraoui (Marokko). Kroatien scheiterte aber deutlich mit 0:3 an Argentinien. Im zweiten Halbfinale duellierten sich Frankreich und Marokko. Upamecano, Pavard und Coman konnten sich mit einem 2:0-Sieg gegen die Nordafrikaner dem dritten WM-Titel und gleichzeitig der Verteidigung des Titels von 2018 nähern. Damals war übrigens Corentin Tolisso mit von der Partie, der den FCB mittlerweile verlassen hat.

Der verletzte Lucas Hernandez wird der "Equipe Tricolore" außerhalb des Platzes die Daumen drücken müssen. Beim Auftakterfolg gegen Australien (4:1) hatte sich der 26-Jährige aufgrund eines Kreuzbandrisses früh aus dem Turnier verabschiedet.

Der Winterfahrplan der Bundesliga

Trotz des frühen Ausscheidens der deutschen Mannschaft können die Bayern-Fans also weiterhin bei der WM mitfiebern. Teilen müssen sich die Münchner ihre historische WM-Final-Bilanz jedoch mit Inter Mailand. Die Italiener stellen ebenfalls seit fast 40 Jahren mindestens einen Akteur im WM-Endspiel, am 18. Dezember wird Lautaro Martinez (Argentinien) im "Lusail Stadium" auflaufen.

Alle Bayern-Spieler in WM-Endspielen seit 1982:

2022: Frankreich - Argentinien
Dayot Upamecano, Kingsley Coman, Benjamin Pavard

2018: Frankreich - Kroatien 4:2
Corentin Tolisso

2014: Deutschland - Argentinien 1:0
Manuel Neuer, Bastian Schweinsteiger, Thomas Müller, Philipp Lahm, Toni Kroos, Jerome Boateng, Mario Götze

2010: Niederlande - Spanien 0:1
Mark van Bommel, Arjen Robben, Edson Braafheid

2006: Italien - Frankreich 5:3 n. E.
Willy Sagnol

2002: Deutschland - Brasilien 0:2
Oliver Kahn, Jens Jeremies, Thomas Linke, Carsten Jancker

1998: Brasilien - Frankreich 0:3
Bixente Lizarazu

1994: Brasilien - Italien 3:2 n. E.
Jorginho

1990: Deutschland - Argentinien 1:0
Klaus Augenthaler, Jürgen Kohler, Stefan Reuter

1986: Argentinien - Deutschland 3:2
Lothar Matthäus, Andreas Brehme, Norbert Eder, Dieter Hoeneß

1982: Italien - Deutschland 3:1
Wolfgang Dremmler, Paul Breitner, Karl-Heinz Rummenigge