
"Der Erste, mit dem man sprechen muss, ist Manuel"
Auch nach Upamecanos Vertragsverlängerung treibt Max Eberl die Kaderplanung beim FC Bayern weiter voran – besonders bei Manuel Neuer bleibt es spannend.
Im SPORT1-Interview erklärt Sportvorstand Max Eberl, dass die Verhandlungen mit Dayot Upamecano "nicht einfach, aber lösbar" waren. Mit der Unterschrift bis 2030 sei die Innenverteidigung nun klar geplant – ein "interner Transfer" und ein "Zeichen der internationalen Strahlkraft des Klubs."
Der FC Bayern München kann nun "ganz in Ruhe entscheiden, was als Nächstes passiert. Wir haben natürlich den Markt weiterhin im Auge. Wir werden uns sicher nie eine Option verbauen." Frühzeitige Kaderplanung sei für Eberl entscheidend, damit der Rekordmeister "nicht hungrig einkaufen gehen muss."

"Immer noch ein Top-Torhüter"
Besondere Aufmerksamkeit gilt der Zukunft von Manuel Neuer. Eberl betont: "Der Erste, mit dem man sprechen muss, ist Manuel. Er muss auf Top-Niveau leistungsfähig sein – so wie er es aktuell ist." Es gehe aber auch darum, "wie Manuel sich fühlt, ob er will und ob er sich in der Lage sieht, seine Leistungen noch ein weiteres Jahr lang zu zeigen."
Mit 40 Jahren ist Neuer weiterhin "ein Top-Torhüter in Europa. Aber natürlich muss es so weitergehen." Zu Harry Kane sagte der FCB-Sportvorstand, man habe "noch keine Verhandlungen gestartet", sei jedoch in "intensivem Austausch, was ihn und unseren Erfolg betrifft."
Abschließend macht der 52-Jährige deutlich, dass sich im Sommer personell noch einiges tun wird: "Natürlich wird es Bewegungen im Kader geben. Wie groß diese ausfallen, werden wir sehen."


