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Jubelausbruch in Berlin: Der FCH hat endlich wieder einen Dreier eingefahren!
Jubelausbruch in Berlin: Der FCH hat endlich wieder einen Dreier eingefahren! - © IMAGO/Sebastian Räppold/Matthias Koch
Jubelausbruch in Berlin: Der FCH hat endlich wieder einen Dreier eingefahren! - © IMAGO/Sebastian Räppold/Matthias Koch
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Wenn Union doch gar nicht mehr so Eisern wirkt

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In den letzten fünf Minuten drehte der 1. FC Heidenheim das Spiel beim 1. FC Union Berlin. Es war der zweite Sieg für die Schmidt-Elf in dieser Saison und die ersten Punkte überhaupt in der Ferne. Ist für sie nun der Knoten in dieser Saison geplatzt?

Heidenheim durfte in Berlin einen Abend feiern, den so wohl kaum jemand erwartet hatte. Mit 2:1 setzte sich der FCH bei Union durch – und das in allerletzter Minute. Dabei sah es für lange Zeit nicht unbedingt danach aus. Union kontrollierte viele Phasen des Spiels, setzte Akzente und schien mit dem eigenen Publikum im Rücken auf der Siegerstraße.

Doch Heidenheim blieb geduldig, bissig und lauerte auf seine Momente. Trainer Frank Schmidt bewies schließlich ein goldenes Händchen: Beide Torschützen, Stefan Schimmer und Jan Schöppner, kamen als Joker ins Spiel und drehten die Partie mit frischer Energie und maximaler Entschlossenheit. Fünf der zehn Saisontore Heidenheims erzielten Einwechselspieler.

Der FCH jubelt bei seinen mitgereisten Fans - Maja Hitij

Gesagt - getan!

Und dabei hat Frank Schmidt genau dieses Problem der letzten Woche auf der Pressekonferenz vor dem Spiel noch angesprochen: "Uns hat das Selbsbewusstsein gefehlt, nach Rückstand diese Situation einfach anzunehmen." Dieses Selbstbewusstsein hatte der 1. FC Heidenheim 1846 jetzt an der Alten Försterei.

"Wir sind nach den letzten Wochen und Monaten nach Rückschlägen oft eingebrochen und haben keine gute Leistung mehr gebracht. Heute haben wir auch vor der Halbzeit das Gegentor bekommen, aber wir haben uns gesagt: Wir machen weiter. Am Ende wurden wir belohnt. Das ist der 1. FC Heidenheim", sagte Verteidiger Patrick Mainka nach dem Dreier in der Hauptstadt.

Welche FCH-Stars stellst du für nächste Woche im Fantasy-Manager auf?

Gerade an der Alten Försterei, wo die Berliner seit Jahren als besonders heimstark gelten, ist ein Sieg alles andere als selbstverständlich. Umso größer ist die Bedeutung dieses Erfolgs – sportlich wie emotional. Aber wie hätte es auch anders sein sollen, denn Heidenheim hat in der Bundesliga viermal gegen Union Berlin gewonnen, gegen keinen anderen Verein gelang dem Club das öfter.