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Schimmer machts! Und ebnet damit den Weg für den Auswärtserfolg!
Schimmer machts! Und ebnet damit den Weg für den Auswärtserfolg! - © IMAGO/Sebastian Räppold/Matthias Koch
Schimmer machts! Und ebnet damit den Weg für den Auswärtserfolg! - © IMAGO/Sebastian Räppold/Matthias Koch
bundesliga

Heidenheim dreht Spiel in letzter Minute und schockt Union Berlin mit Doppelschlag

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Der 1. FC Heidenheim hat gegen den 1. FC Union Berlin mit 2:1 (0:1) gewonnen. Rani Khedira (43.) brachte die Eisernen in Führung, ehe Stefan Schimmer (90.) und Jan Schöppner (90.+5) das Spiel spät drehten. Union verlor trotz lange überzeugender Leistung zum ersten Mal nach drei ungeschlagenen Spielen, während Heidenheim nach sechs sieglosen Partien wieder einen Dreier holte und die rote Laterne abgibt.

Die ersten Minuten gehörten den Gästen, die etwas mehr Ballbesitz verzeichneten, ohne jedoch gefährlich zu werden. In der 9. Minute hatte Mathias Honsak die erste große Chance des Spiels, als sein Schuss nach einer Ablage von Marvin Pieringer an die Latte krachte. Derrick Köhn antwortete kurz darauf mit einem Versuch für Union, der aber über das Tor ging.

Die Partie war insgesamt zerfahren mit vielen Unterbrechungen und Fouls im Mittelfeld. Julian Niehues musste nach einem Zusammenprall mit einer Kopfverletzung behandelt werden, konnte aber weiterspielen. Kurz vor der Pause fiel dann doch noch der Führungstreffer für die Gastgeber: Ilyas Ansah legte den Ball in den Lauf von Rani Khedira, der mit seinem ersten Kontakt satt ins kurze Eck traf (43.). Wie schon gegen St. Pauli war der Mittelfeldspieler der Dosenöffner für die Eisernen.

Taktisches Katz-und-Maus-Spiel: Oliver Burke (Union Berlin) versucht sich gegen Benedikt Gimber (Heidenheim) durchzusetzen. Beide Teams schenkten sich über 90 Minuten nichts. - IMAGO/Uwe Koch

Dramatisches Finale mit Heidenheimer Doppelschlag

Nach dem Seitenwechsel blieben Torraumszenen Mangelware. Union schien die Führung kontrollieren zu können, während Heidenheim zwar mehr Ballbesitz hatte, aber kaum gefährlich wurde. FCH-Trainer Frank Schmidt reagierte in der 57. Minute mit einem Dreifachwechsel und brachte unter anderem Stefan Schimmer und Jan Schöppner ins Spiel. Union-Coach Steffen Baumgart setzte mit seinen Wechseln zunehmend auf Defensive, um den knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen.

In der 68. Minute hatte Danilho Doekhi nach einer Ecke die Chance auf das 2:0, sein Kopfball ging aber knapp über die Latte. Als alles nach einem knappen Heimsieg für Union aussah, schlug Heidenheim in der Schlussphase doppelt zu: Zunächst traf der eingewechselte Schimmer nach Vorarbeit von Omar Traoré zum 1:1 (90.), ehe Schöppner in der fünften Minute der Nachspielzeit nach einer Ecke von Arijon Ibrahimović den umjubelten Siegtreffer zum 2:1 erzielte.

Spieler des Spiels: Rani Khedira

Trotz der bitteren Niederlage wurde Rani Khedira zum Spieler des Spiels gewählt. Der Mittelfeldspieler erzielte nicht nur das zwischenzeitliche 1:0 für Union Berlin, sondern war auch darüber hinaus einer der auffälligsten Akteure auf dem Platz. Mit seinem präzisen Abschluss ins kurze Eck erzielte er bereits sein zweites Tor in Folge, nachdem er schon beim Sieg gegen St. Pauli getroffen hatte. Khedira dirigierte das Spiel der Eisernen aus dem Mittelfeld und war sowohl defensiv als auch offensiv ein wichtiger Faktor. In der 75. Minute sah er allerdings die Gelbe Karte und wird damit im nächsten Spiel gegen Wolfsburg gesperrt fehlen.

Grund zum Jubeln: Rani Khedira feiert seinen Treffer zum 1:0 mit seinen Teamkollegen, doch die Freude sollte nicht bis zum Schlusspfiff anhalten. - IMAGO/O.Behrendt

Bundesliga Match Facts
xGoals: Union Berlin 0,72 - Heidenheim 0,67
Schnellster Spieler: Derrick Köhn (FCU), 34,53 km/h
Tor mit der geringsten Torwahrscheinlichkeit: 1:2 von Jan Schöppner (FCH), 7,32 Prozent
Most Pressed Player: Marvin Pieringer (FCH), 15 Mal unter Gegnerdruck
Beste Pass Effizienz: Oliver Burke (FCU), +1,76

Fantasy Heroes: Diogo Leite (1. FC Union Berlin, 259 Punkte), Rani Khedira (1. FC Union Berlin, 204 Punkte), Jan Schöppner (1. FC Heidenheim 1846, 188 Punkte)