Gütersloh - Nach gerade einmal zwei Trainingseinheiten mit seiner neuen Mannschaft feierte Franco Di Santo am Montag (27.7.) sein Debüt im Trikot vom FC Schalke 04. Beim 0:0 gegen den FC Porto in Gütersloh stand der argentinische Nationalspieler in der Startelf und kam insgesamt 61 Minuten lang zum Einsatz.

Das Resümee seiner Premiere fiel positiv aus. "Wir haben als Mannschaft ein gutes Spiel abgeliefert und gezeigt, dass wir gegen einen Champions-League-Teilnehmer unbedingt gewinnen wollten", erklärt der Angreifer. "Ich habe in meinem ersten Spiel versucht, mein Bestes zu geben und bin sehr glücklich, nun ein Teil dieses Teams zu sein", sagt Di Santo, der nach dem Schlusspfiff lobende Worte von Andre Breitenreiter erntete. "Ich finde, dass Franco sich schon sehr gut in das Spiel unserer Mannschaft integriert hat. Er hat gezeigt, warum wir ihn verpflichtet haben. Ich denke, Franco kann für uns eine sehr gute Option in der Offensive sein", so der Chef-Trainer der Königsblauen.

Horst Heldt ist ebenfalls zufrieden. "Franco ist genau der Spielertyp, den wir für den Angriff gesucht haben", meint der Manager. Mit dem ehemaligen Bremer seien die Knappen nun in der Offensive noch schwerer auszurechnen.

"... das war der Grund für meinen Wechsel"

Di Santo kam während seiner knappen Stunde Einsatzzeit gegen den FC Porto zu zwei guten Torabschlüssen, zudem war der 26-Jährige kurz vor seiner Auswechslung an einer Riesenchance von Klaas-Jan Huntelaar beteiligt, als er auf den Niederländer querlegte. Aus elf Metern konnte der Hunter gegen Portos Schlussmann Helton allerdings nicht einnetzen.

Das Zusammenspiel mit seinem Sturmpartner bezeichnet der Neuzugang als sehr positiv. Di Santo dazu: "Neben Klaas-Jan Huntelaar aufzulaufen, hat sehr viel Spaß gemacht. Er ist ein großartiger Fußballer und ich kann noch viel von ihm lernen. Ich denke, wir passen gut zueinander."

Den FC Schalke 04 bezeichnet der Südamerikaner, der in der vergangenen Saison 13 Bundesliga-Tore in 26 Partien für Werder Bremen erzielte, als "einen der größten Vereine in ganz Deutschland. Hier habe ich die Chance, international zu spielen", erklärt er. "Diese Möglichkeit wollte ich wahrnehmen. Ich möchte mich nicht nur in der Bundesliga, sondern auch in der Europa League beweisen. Das war der Grund für meinen Wechsel. Mein Ziel ist es, mit Schalke um die vorderen Plätze mitzuspielen. Ich will, wenn möglich, jedes Spiel gewinnen."