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FC Bayern München: Thomas Müller ist alleiniger Rekord-Meister

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Mit dem 3:1-Sieg gegen Borussia Dortmund hat der FC Bayern München den Gewinn seiner 32. Deutschen Meisterschaft perfekt gemacht. Für Thomas Müller bedeutet das: Er ist nun alleiniger Rekordmeister unter den Bundesliga-Spielern!

Und er kann seine Bestmarke noch ausbauen, denn er hat seinen Vertrag bis 2024 verlängert.

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Zum elften Mal ist Thomas Müller jetzt Deutscher Meister - kein anderer Spieler holte so oft die Schale wie der 32-Jährige. Für den Angreifer ist es bereits der 31. Titel als Profi des FC Bayern München. Zuletzt hatte er sich den Spitzenplatz in der Rangliste der Meister-Titel mit David Alaba geteilt.

"Deutscher Meister zu werden ist immer wieder das Schönste. Die Bundesliga ist das, wofür die Fans ins Stadion gehen", sagte Müller nach der Partie gegen den BVB.

Eine Erfolgsgeschichte seit 2009

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Er weiß, wie es geht: Insgesamt feierte Müller in seiner Karriere 30 Titel - kein anderer deutscher Spieler hat in seiner Karriere so viele gesammelt. Neben Manuel Neuer, David Alaba, Jerome Boateng und Javi Martinez ist Müller einer von fünf Spielern, die bei den Triple-Gewinnen der Bayern 2013 und 2020 dabei waren.

Müller gehört seit Sommer 2009 zum festen Stamm der Bayern. Unter Niko Kovac war der unkonventionelle Mittelfeldspieler zum Notnagel verkommen. Doch schon bei Hansi Flick war er wieder gesetzt, und auch bei Julian Nagelsmann gehört er fest zur ersten Wahl. In 43 der 44 Pflichtspiele 2021/22 kam er zum Einsatz, stand dabei 42 Mal in der Startelf. Er ist ein eigener Spielertyp, hat ein einzigartiges Spielverständnis, erkennt Räume und Laufwege wie kein anderer, ist viel unterwegs und hat Ideen, die sonst keiner hat. Müller ist unberechenbar.

Rekord-Vorbereiter Müller

Wie schon in den vergangenen beiden Bundesliga-Spielzeiten (18 bzw. 21 Torvorlagen) ist Müller auch in dieser Saison der ligaweite Top-Vorbereiter. Neben seinen 17 Torvorlagen traf Müller sieben Mal selbst und kommt damit auf 24 Scorer-Punkte. Nur Teamkollege Robert Lewandowski (35), Leipzigs Christopher Nkunku (30) und BVB-Stürmer Erling Haaland (25) waren in dieser Bundesliga-Saison ligaweit an mehr Toren direkt beteiligt.

Müller ist eine Besonderheit in der Bundesliga. In 413 Spielen war er an 291 Toren beteiligt (136 Tore, 155 Torvorlagen). Seitdem die Torvorlagen erfasst werden (1992), bereitete kein anderer Spieler so viele Tore vor. Müller liegt mit 136 Bundesliga-Toren im historischen Ranking auf Platz 21, auf Platz 20 steht Uwe Seeler mit 137 Toren. Für den FC Bayern trafen nur Gerd Müller (365 Tore), Robert Lewandowski (236) und Karl-Heinz Rummenigge (162) öfter.