Die Bayern müssen im Viertelfinal-Hinspiel beim FC Porto auf einige Stars verzichten
Die Bayern müssen im Viertelfinal-Hinspiel beim FC Porto auf einige Stars verzichten

FC Bayern beschwört in Porto den Teamgeist

Porto - Nein, lamentieren über die vielen Verletzten wollten die Bayern bei der Abschluss-Pressekonferenz in Porto einen Tag vor dem Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League beim 27-maligen portugiesischen Meister FC Porto (Mittwoch, ab 20:30 Uhr im Liveticker) nicht.

Müller: "Haben Vertrauen in die Gruppe"

Ganz im Gegenteil. Pep Guardiola und Co. beschworen vielmehr den Teamgeist und lobten den Gegner in höchsten Tönen.

"Wir werden versuchen, ein gutes Ergebnis zu erzielen. Wir sind hier mit diesen Spielern und werden unser Bestes versuchen", bekräftige Guardiola im Teamhotel des FC Bayern. Er wird am Mittwochabend im Estádio do Dragão vor zirka 52.000 Zuschauern sechs Ausfälle (Robben, Alaba, Benatia, Martinez, Schweinsteiger und Ribery) verkraften müssen. Am Montag sagten Franck Ribery und Bastian Schweinsteiger endgültig ab. Für die Beiden kommt das Hinspiel noch zu früh. Das Mitwirken beim Rückspiel am nächsten Dienstag ist eher realistisch.

Für Stürmer Thomas Müller, der genauso wie Torwart Manuel Neuer, den Journalisten Rede und Antwort stand, war die angespannte Personalsituation überhaupt kein Thema. "Wir haben Selbstvertrauen und Vertrauen in die Gruppe", so der Weltmeister, der noch nie in Porto gespielt hat und sich auch deshalb mächtig auf das Spiel freue.

Neuer mit besten Erinnerungen

Endspielniederlage von 1987 kein Thema mehr

Gegen den FC Porto kassierte der FC Bayern eine seiner bittersten Niederlagen in seiner Europapokalgeschichte. Im Endspiel des Europokals der Landesmeister 1987 unterlag der damals hoch favorisierte FC Bayern gegen den Underdog aus Porto mit 1:2. Doch sich Gedanken an alte Zeiten zu machen, ist nicht die Sache von Guardiola.

"Darüber ist in den letzten zwei Wochen schon genug gesprochen worden. Das ist eben so", erklärte ein etwas gereizter Bayern-Coach und auch für Müller spielt das Ergebnis von damals überhaupt keine Rolle mehr: "Ich war damals noch gar nicht geboren."

Guardiola erwartet spielstarken Gegner