Augsburg - Großartig gekämpft - und doch verloren: Der FC Augsburg hat am vorletzten Spieltag in der Gruppe L gegen Athletic Bilbao erst durch zwei späte Tore unglücklich mit 2:3 verloren. Doch noch ist nichts verloren: Mit einem deutlichen Sieg bei Partizan Belgrad am 10. Dezember winkt der Weinzierl-Elf die nächste Runde.

Die Basken waren in der 10. Minute durch Markel Susaeta in Führung gegangen. Für die Augsburger glich Ex-Nationalspieler Piotr Trochowski in der 41. Minute aus. Der eingewechselte Raul Bobadilla (59.) brachte die Schwaben sogar in Führung. Doch Bilbaos Aritz Aduriz (83./86.) drehte mit einem späten Doppelpack noch das Ergebnis.

"Es war ein geiler Fight. Wir sind enttäuscht, dass wir das noch aus der Hand gegeben haben", sagte Augsburgs Daniel Baier: "Jetzt haben wir ein brutales Endspiel in Belgrad. Wir wollen in der Europa League überwintern, aber es wird sehr, sehr schwer."

Ex-Nationalspieler gleicht aus

Vor 23.741 Zuschauern hatte FCA-Trainer Markus Weinzierl seine Mannschaft im Vergleich zum 4:0 in Stuttgart auf fünf Positionen verändert. Verteidiger Christoph Janker (19.) hatte die erste Torchance des FCA. Bilbao nahm etwas Tempo heraus und agierte etwas defensiver. Augsburg hatte dadurch mehr Ballbesitz und kam zum Ausgleich durch den einstigen Nationalspieler Trochowski.

Mit zuletzt zwei Siegen gegen AZ Alkmaar (1:0, 4:1) hatte sich der FCA die Chance auf die nächste Runde erhalten - und nach der Pause kämpfte die Weinzierl-Elf vehement darum, diese Chance beim Schopfe zu packen. Erst hatte der Südkoreaner Dong-Won Ji (51.) allein vor Bilbaos Tor eine dicke Gelegenheit. Dann behielt Bobadilla bei seinem Kopfball die Ruhe und Übersicht. Durch Aduriz' späte Treffer muss Augsburg im letzten Gruppenspiel gegen Belgrad das 1:3 aus dem Hinspiel drehen, um den direkten Vergleich zu gewinnen und die K.o.-Runde zu erreichen.

SID

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