Zusammenfassung

  • Jonathan de Guzman und Sebastien Haller zeigen Qualitäten als Frühstarter
  • Ante Rebic sorgt für die Vorentscheidung
  • Sergio Cordovas Treffer kommt für eine Aufholjagd des FC Augsburg zu spät

Augsburg - Der Höhenflug von Eintracht Frankfurt in der Fußball-Bundesliga setzt sich auch nach dem Duell mit Angstgegner FC Augsburg unvermindert fort. Die Hessen gewannen nach einer insgesamt abgeklärten Vorstellung verdient mit 3:1 (1:0) bei den Schwaben und holten den ersten Sieg überhaupt beim FCA. Das Team von Adi Hütter bleibt damit in der Tabelle auf einem Champions-League-Platz.

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FANTASY HEROES: Sebastien Haller (19 Punkte) | Kevin Trapp (17) | Luka Jovic (14)

Schon nach 51 Sekunden gelang Jonathan de Guzman der Führungstreffer, in der 47. Minute erhöhte Sebastien Haller, und Ante Rebic legte in der 68. Minute nach. Sergio Cordova (90.) gelang das Ehrentor für den FCA.

Das "magische Dreieck" mit Haller, Rebic und Luka Jovic drückte so auch diesem Spiel den Stempel auf und unterstrich seine Extraklasse. Die Eintracht hat jetzt neun der letzten zehn Pflichtspiele gewonnen.

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Den lange Zeit keineswegs enttäuschenden Augsburgern, die sich in der Tabelle langsam nach unten orientieren müssen, fehlte in ihrem 250. Bundesligaspiel spürbar Torjäger Alfred Finnbogason, der wegen Adduktorenproblemen passen musste. Im Abschluss war die Elf von Trainer Manuel Baum trotz einiger Möglichkeiten ohne den Isländer zu unpräzise. Aber auch die Frankfurter ließen noch so manche klare Gelegenheit aus. Rebic (17.) und Jovic (30.) vergaben freistehend eigentlich sicher scheinende Tore.

Augsburgs Richter gegen die Frankfurter Kostic und Hasebe
Augsburgs Richter gegen die Frankfurter Kostic und Hasebe © gettyimages / Adam Pretty

Defensiv wirkte der Europa-League-Teilnehmer in einem sehr offen geführten und unterhaltsamen Duell nicht immer sattelfest - auch bedingt durch den frühen Ausfall von Kapitän David Abraham, der mit Beschwerden am Oberschenkel schon nach fünf Minuten durch Marco Russ ersetzt werden musste.

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"Eigentlich hätten wir zur Pause zurückliegen müssen. In der zweiten Halbzeit haben wir es dann viel besser gemacht." Gelson Fernandes, Eintracht Frankfurt

Besonders Augsburgs Michael Gregoritsch (6./42.) stiftete wiederholt Verwirrung beim Team der Stunde. Finnbogason-Ersatz Julian Schieber, der erstmals seit fast zwei Jahren (damals bei Hertha BSC) in einem Bundesligaspiel beginnen durfte, blieb dagegen zumeist wirkungslos.

Der Eintracht-Blitzstart in die zweite Hälfte war für den FCA schwer zu verkraften. Zwar bemühten sich die Gastgeber weiterhin redlich, aber die Hütter-Elf spielte nun ihre Selbstsicherheit aus und wurde minütlich souveräner.

"Unsere Leistung hat sich heute sehr gut angefühlt, aber es hat sich auch so angefühlt, dass wir noch drei Stunden spielen können, ohne ein Tor zu machen." Daniel Baier, Kapitän FC Augsburg

Haller, Jovic und Rebic waren überdies mit ihrer Beweglichkeit, ihrem Tempo und ihrer Robustheit ein steter Unruhefaktor. Lediglich die zeitweise fehlende Konsequenz im Abschluss stand weiteren Frankfurter Treffern im Weg.

SID

Spieler des Spiels: Sebasien Haller

Sebastien Haller lässt in dieser Saison einfach nicht nach, in Augsburg bestritt er wieder einmal die meisten Zweikämpfe aller Spieler (51), gewann davon starke 51 Prozent und belohnte sich mit einem Treffer. Den ersten Torschuss nach der Pause nutzte er zum vorentscheidenden 2:0 und traf im siebten Pflichtspiel in Folge und schloss mit seinem neunten Saisontor zum Kollegen Luka Jovic und dem Dortmunder Paco Alcacer auf.

Die Bilder des Spiels:

Jonathan de Guzman dreht nach seinem Tor zum 1:0 jubelnd ab
Jonathan de Guzman dreht nach seinem Tor zum 1:0 jubelnd ab © gettyimages / Adam Pretty
Sebastien Haller bei seiner sechsten Vorlage in dieser Saison
Sebastien Haller bei seiner sechsten Vorlage in dieser Saison © gettyimages / Adam Pretty
Haben Diskussionsbedarf: Daniel Baier, Makoto Hasebe und Ante Rebic
Haben Diskussionsbedarf: Daniel Baier, Makoto Hasebe und Ante Rebic © gettyimages / Adam Pretty