
Die Stimmen zum Europa-League-Abend von Freiburg und Stuttgart
Das sagen Sebastian Hoeneß, Julian Schuster und Co. zu den Europa-League-Spielen ihrer Teams.
Sebastian Hoeneß (Trainer VfB Stuttgart): "In der Europa League haben wir in drei Auswärtsspielen in Basel, in Istanbul und jetzt in Rom sehr viele Chancen. Dass wir aus diesen drei Spielen mit null Punkten rausgehen, ist Wahnsinn. Da müssen wir uns an die eigene Nase fassen. Die Jungs haben ein sehr gutes Spiel gemacht. Es ist sehr, sehr viel aufgegangen. Wir haben genau das Spiel gespielt, das wir spielen wollten. Aber am Ende muss du die Tore machen. Deswegen ist ein bitterer Abend für uns."
Ermedin Demirović (VfB Stuttgart): "Wenn du so viele Hochkaratäter hast und der Gegner nur zwei Mal aufs Tor schießt, dann ist das effizient vom Gegner. Wir haben uns auf die Spielweise eigentlich ganz gut eingestellt. Wir müssen einfach die Großchancen, die wir haben, machen und dann gewinnen wir hier auch."
Jamie Leweling (VfB Stuttgart): "Ich bin genervt und enttäuscht. Wir haben kein schlechtes Spiel gemacht, aber das Mann-gegen-Mann-Spiel hat Rom heute sehr gut gemacht und auch verdient gewonnen."
"Sehr verdient drei Punkte geholt"
Julian Schuster (Sport-Club Freiburg) "Wir haben am Anfang etwas gebraucht, der Gegner stand kompakt. Wir sind immer mehr reingekommen. Was stark war, war die Disziplin meiner Mannschaft. Sie ist geduldig geblieben und hat hochverdient das Tor gemacht. Und am Ende haben wir sehr verdient drei Punkte geholt."
Igor Matanović (Sport-Club Freiburg): "Wir haben das Spiel eigentlich über weite Strecken unter Kontrolle gehabt und haben versucht, es ruhig und konsequent zu Ende zu spielen. Ich wusste, dass ich in der Schlussphase noch eine Chance bekommen würde und dann auch treffe, nachdem ich vorher diese große Möglichkeit nicht reingemacht habe. Ich wusste jedoch nicht, dass 'Günni' (Christian Günter, Anm. d. Red.) auch mit rechts so gut flanken kann."
Philipp Treu (Sport-Club Freiburg): "Es war ein Arbeitssieg heute und wir hätten durchaus die ein oder andere Chance nutzen können. Es war wichtig, die Ruhe zu bewahren. Dass Igor den Ball dann so reingeköpft, ist natürlich umso schöner dann."
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