Köln – Gaming boomt. Auch der Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der Spielemesse Gamescom in Köln ist ein Zeichen für die Bedeutung der Branche. Und so mancher Club aus der Bundesliga hat bereits eine eigene eSport-Abteilung im Portfolio. Die Profis an der Konsole sozusagen.

"Wir sind überzeugt, dass eSports in den kommenden Jahren als offizieller Sport etabliert wird", sagte S04-Marketingvorstand Alexander Jobst in Köln. Als Vorreiter unter den Bundesligisten will Schalke mit "neuen Zielgruppen interagieren und diese über digitale Wege schnell erreichen".

Schalke, Wolfsburg, Stuttgart und Leipzig sind am Start

Neben Schalke haben in der Bundesliga auch der VfL Wolfsburg, der VfB Stuttgart und RB Leipzig Profis der Fußball-Simulationen FIFA und Pro Evolution Soccer unter Vertrag. Die Knappen besitzen zusätzlich noch ein Team für das Fantasy-Strategiespiel "League of Legends", sind damit Vorreiter im Bereich der Fußball-fernen Titel. Gerade League of Legends wird jeden Monat von fast 70 Millionen Menschen gespielt. Hier kann der Verein ein ganz neues Publikum erreichen.  

Als erster Bundesligist engagierte sich der VfL Wolfsburg bereits seit 2015 im eSport. Die Wölfe haben nicht nur ein recht erfolgreiches FIFA-Team, sie sind auch der erste Club, der eine eigene Gaming-Zone im Stadion errichtet hat.

RB Leipzig verpflichtet Deutschen Meister

In diesem Sommer steigen auch der VfB Stuttgart und RB Leipzig ein. In Stuttgart, so heißt es, hofft man mit dem Einstieg in das neue Gebiet eine Brücke zwischen Innovation und Tradition zu schaffen. Und RB Leipzig hat sich dazu sogar die Dienste von Cihan Yasarlar, den amtierenden Deutschen Meister der "TAG Heuer Virtuellen Bundesliga", gesichert.

Es steht außer Frage: In der boomenden Branche werden künftig sicher noch weitere Teams aus der Bundesliga ihr Engagement zeigen.

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