KSC gegen VfB: Das Derby ist nicht nur aufgrund der Tabellensituation für beide Teams sehr wichtig. KSC-Trainer Edmund Becker stellte sich den Fragen von www.vfb.de.

Frage: Herr Becker, kommt in der momentan sportlich schwierigen Situation das Derby gegen den VfB gerade recht? Denn allzu sehr müssen Sie Ihr Team wohl nicht motivieren, oder?

Edmund Becker: In dieses Spiel wird sehr viel von außen hineingetragen. Vor allem durch die Medien und Fans. Es ist ohne Zweifel ein besonderes Spiel, aber ich sehe auch keine so große Brisanz darin, wie sie von manchen Seiten dargeboten wird. Für uns ist entscheidend, dass wir möglichst erfolgreich in diesem Spiel sind. Dabei ist es zweitrangig, ob es gegen den VfB oder eine andere Mannschaft geht.

Frage: Der VfB hat zuletzt im Derby 3:3 gegen Hoffenheim gespielt. Wie ordnen Sie das Spiel und das Ergebnis der Babbel-Elf ein?

Becker: Das Ergebnis von 3:3 sagt eigentlich schon eine Menge aus. Insgesamt war es ein Spiel mit hohem Tempo und auch hoher Aggressivität. Vor allem in der ersten Hälfte. Die jüngste Bilanz des VfB ist absolut stabil, weshalb wir auch wissen, dass es für uns am Sonntag nicht einfach werden wird.

Frage: Der VfB hat am Donnerstag noch im UEFA-Cup gespielt und musste schon gegen Hoffenheim in der Endphase der Partie den Belastungen zuvor in St. Petersburg Tribut zollen. Vorteil KSC?

Becker: Nein, das glaube ich nicht. Zum einen gibt es heute so viele Möglichkeiten für eine schnelle Regeneration nach hohen Belastungen. Sei es durch Eisbäder oder eine entsprechende Ernährung. Und zum anderen ist der VfB eine Mannschaft, die englische Wochen durchaus gewohnt ist.