Dubai - Vom 11. bis zum 20. Januar ist derHamburger SV im Trainingslager in Dubai unterwegs. 29 Spieler sind mit dabei: Heiko Westermann stieg bei der ersten Einheit des Trainingslagers wieder voll ins Mannschaftstraining ein. Dennis Diekmeier musste diese aufgrund einer Kniereizung allerdings vorzeitig abbrechen.

In der ersten Einheit des Trainingslagers in Dubai zeigte Trainer Joe Zinnbauer am Montagnachmittag gleich einmal, worum es ihm in den nächsten Tagen geht. Wer nach der Anreise auf eine lockere Einheit gehofft hatte, der sah sich getäuscht. Zumindest von der Länge her ging es schon einmal in die Vollen. 90 Minuten tummelten sich die Rothosen auf dem Platz.

Nicht mit eingerechnet waren darin das Aufwärmprogramm, das die Mannschaft im Kraft- und Fitnessraum des bestens ausgestatteten Al Sheba Sports Complex absolvierte, sowie das anschließende Auslaufen. Neben Koordinations- und Passübungen standen schon im ersten Abschlussspiel das Offensivspiel und der Abschluss im Vordergrund. Nach nur neun Toren in der Hinrunde muss hieran ja auch vorrangig gearbeitet werden. Das ist allen Verantwortlichen mehr als bewusst.

Lasogga auf dem Platz, Rudnevs trifft

Einer, der dafür sorgen kann, ist Pierre-Michel Lasogga. Der beste HSV-Torschütze der vergangenen Saison (13 Tore), der die letzten Tage aufgrund von muskulären Problemen kürzer treten musste, stand ebenso wie Ronny Marcos (Zerrung) schon wieder mit Fußballschuhen auf dem Rasen. Beide mussten sich aber mit einer individuellen Einheit mit Athletiktrainer Markus Günther zufrieden geben. Dafür war Heiko Westermann wieder voll dabei. Der Innenverteidiger stand nach seinem Innenbandriss im Knie zum ersten Mal wieder im Mannschaftstraining und konnte alle Übungen problemlos durchziehen. 

Für Dennis Diekmeier war die Einheit hingegen vorzeitig beendet. Aufgrund einer Kniereizung musste er frühzeitig abbrechen. Wann er wieder einsteigen kann, steht noch nicht fest, etwas Schlimmeres oder eine längere Ausfallzeit kann nach ersten Einschätzungen aber wohl ausgeschlossen werden. Das erste erwähnenswerte Tor des Trainingslagers schoss derweil Artjoms Rudnevs. Der Stürmer traf neben Nikolai Müller als einziger im Abschlussspiel, bei dem auch Probespieler Innocent Emeghara das eine oder andere Mal seine Schnelligkeit aufblitzen ließ. Einen Treffer konnte der Schweizer allerdings noch nicht beisteuern. Dennoch bekam er ein Lob des Trainers. "Er ist schnell. Das ist eine gute Voraussetzung für einen Stürmer. Und er ist ein anderer Typ als die Angreifer, die wir haben", sagte Zinnbauer anerkennend.  In den kommenden Tagen wird er genug Zeit bekommen, sich auszuzeichnen.