Bremen - Entwarnung bei Raphael Wolf: Werders Nummer eins hat sich beim 101. Nordderby in Hamburg nicht so schlimm verletzt, wie zunächst befürchtet. Der Keeper, der sich beim 0:1-Treffer kurz vor Schluss das Knie verdrehte, zog sich lediglich eine Kapselverletzung im rechten Knie zu und will noch in dieser Woche wieder ins Mannschaftstraining zurückkehren. Das ergab eine Untersuchung am Montagvormittag.

"Ich bin sehr erleichtert, dass es nicht so schlimm ist und bin sehr zuversichtlich, dass ich gegen Paderborn wieder dabei sein kann", erklärt Wolf auf werder.de.

Prödl und Obraniak kehren zurück

Gegen den Aufsteiger wird Viktor Skripnik neben den gesperrten Clemens Fritz und Santiago Garcia auch auf den in Hamburg schmerzlich vermissten Torjäger Franco Di Santo verzichten müssen. Eine Untersuchung am Montag ergab, dass das Spiel gegen Paderborn für den Argentinier auf jeden Fall zu früh kommt. Wie lange der 25-Jährige noch ausfällt, ist weiterhin unklar.

Mit dabei beim ersten Training nach der Derby-Pleite waren auch Ludovic Obraniak und Sebastian Prödl, der seine Hüftprobleme weitestgehend überwunden hat. "Es geht mir deutlich besser. Ich hoffe, dass ich noch in dieser Woche wieder voll ins Training einsteigen kann. Mein Ziel ist es, am Samstag dabei zu sein", so der österreichische Nationalspieler.