Energie Cottbus hat am Dienstag in Senftenberg ein Testspiel gegen den polnischen Zweitligisten Lubin mit 3:1 gewonnen.

Trainer Bojan Prasnikar gab zunächst der "zweiten Reihe" eine Gelegenheit zur Bewährung unter Wettkampfbedingungen. Mit Ivan Radeljic und Cagdas Atan standen nur zwei Kicker in der Startformation, die am Sonnabend gegen Hertha BSC (1:3) von Beginn an aufgelaufen waren.

Die Energie-Elf harmonierte gut und ging durch Torjäger Branko Jelic schnell in Führung. Zunächst verwandelte er einen Strafstoß nach Foul an Savo Pavicevic, dann traf er aus 20 Metern zum 2:0.

Traumtor durch Rost

In der Folgezeit kontrollierten die Lausitzer Ball und Gegner, ließen nur zwei Möglichkeiten vor der Pause zu. Im zweiten Spielabschnitt wechselte Energie dann durch, ohne ernsthaft in Bedrängnis zu geraten.

Der Anschlusstreffer fiel deshalb wie aus dem Nichts. Der FCE versäumte es allerdings, gute Angriffszüge in Zählbares umzumünzen. So musste ein Kunststoß von Timo Rost zum 3:1 "herhalten": Der Kapitän versenkte einen missratenen Befreiungsschlag des Torwarts aus 40 Metern.