
Frankfurts nächster Offensivstar? Das ist Neuzugang Malik Pimpong
Malik Pimpong wechselt aus Dänemark vom FC Midtjylland an den Main und gilt als Versprechen für die Zukunft. Er unterschrieb einen Vertrag bis 2031 und wird bei den Frankfurtern nun seine ersten Schritte im Profifußball machen. Bislang nämlich kam der dänische U-19-Nationalspieler ausschließlich für den Nachwuchs des FC Midtjylland zum Einsatz.
Junge Angriffspower hat Eintracht Frankfurt jetzt im Überfluss: Pimpong könnte gemeinsam mit Noel Futkeu, den die SGE per Rückkaufklausel von der SpVgg Greuther Fürth zurückgeholt hat, ein brandgefährliches Sturmduo bilden.
Selbst wenn der Youngster bislang noch keine Profi-Erfahrung vorweisen kann, so hat er zumindest schon seinen Torriecher unter Beweis gestellt. In den Nachwuchsteams des FC Midtjylland brachte es der Angreifer in den letzten zwei Saisons in insgesamt 46 Liga- und Youth-League-Spielen auf satte 30 Tore. Hinzu kommen außerdem zwölf Treffer in bislang 24 Partien für die dänischen U-Nationalmannschaften.
Der Stürmer bringt zudem ein Gardemaß von 1,90 Meter mit, ist Rechtsfuß und trotz seiner Größe schnell und beweglich. Aus diesem Grund kann er sowohl als zentraler Stürmer bzw. Stoßstürmer fungieren, aber auch über die linke Seite als Flügelstürmer attackieren.
In Dänemark stand er in Midtjylland bei den Profis lediglich in zwei Europa-League-Spielen im Kader, nun soll ihm in Frankfurt der große Durchbruch gelingen.

Hardung: "Wollen ihn behutsam heranführen"
"Wir wollen ihn behutsam an das Niveau heranführen, seine Entwicklung gezielt fördern und ihm gleichzeitig Stabilität geben. Wir sind überzeugt, dass er bei uns ein Umfeld vorfindet, in dem er sein Potenzial Schritt für Schritt ausschöpfen kann", sagt Sportdirektor Timmo Hardung über den dänischen Neuzugang.
Die Hoffnungen in den 18-Jährigen sind bei der Eintracht also groß, nun gilt es für Pimpong, die in ihn gesteckten Erwartungen zu erfüllen. Dass er kein Problem damit hat, Verantwortung zu übernehmen, zeigte er bereits bei den dänischen U-Nationalmannschaften. Dort führte er sein Team schon als Kapitän aufs Spielfeld und ging als Leader voran.
In der Mainmetropole werden sie hoffen, dass der Offensivkünstler in naher oder ferner Zukunft eine ähnlich tragende Rolle einnehmen wird. Zunächst einmal muss sich der Däne jedoch an das Niveau in der Bundesliga gewöhnen und seine ersten Schritte im Profifußball auf höchster Ebene machen. Wie schnell dem Stürmer das gelingen wird, hängt einzig und alleine von ihm selbst ab.
