Zusammenfassung

  • Ante Rebic verlängert seinen Vertrag in Frankfurt.

  • Die Eintracht bekommt es im ersten Pflichtspiel 2018/19 mit Ex-Trainer Niko Kovac zu tun.

  • Wer holt den Supercup? SGE oder FCB?

Frankfurt - Ante Rebic grinste schelmisch in die Kameras. "Wir haben schon einmal gezeigt, dass wir die Bayern schlagen können", sagte der kroatische WM-Star, dessen Vertragsverlängerung bis 2022 kurz vor dem Supercup am Sonntag für neuen Rückenwind bei Eintracht Frankfurt sorgte: "Auch wenn unser Trainer jetzt ihr Trainer ist - wir werden eine gute Leistung zeigen und schauen, was dann passiert."

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Die Nachricht, dass Rebic trotz hochkarätiger Angebote am Main bleibt, überlagerte am Freitag endgültig die Supercup-Rückkehr von Ex-Coach Niko Kovac, der die Hessen in der vergangenen Saison (in Zusammenarbeit mit Doppeltorschütze Rebic) zum DFB-Pokalsieg gegen die Bayern geführt hatte und dann nach München gewechselt war.

Video: Der Supercup 2018

"Ein Idol in Frankfurt"

"Das ist ein ganz starkes Zeichen vom Verein und von Ante", sagte Kovac-Nachfolger Adi Hütter: "Er ist ein Zugpferd, ein Schlüsselspieler. Ich freue mich darauf, weiter mit ihm zusammenzuarbeiten." Den Supercup wolle sein Team "natürlich" gewinnen. "Wir wissen aber auch, dass wir gegen die beste Mannschaft Deutschlands spielen."

Kovac gratulierte zur Vertragsverlängerung: "Das spricht für den Club und die Ambitionen des Clubs. Ante fühlt sich sehr wohl. Er ist ein Idol in Frankfurt."

Freuen sich im Mai gemeinsam über den DFB-Pokalsieg: Niko Kovac und Ante Rebic © gettyimages / Tobias Schwarz / AFP

Vertrauen in das neue Personal

Allerdings müssen die Frankfurter auch mit Rebic einen Umbruch meistern. Kovac war der Architekt des immensen Erfolgs der Vorsaison. Zudem entschieden sich wichtige Spieler wie Torwart Lukas Hradecky, Kevin-Prince Boateng und Marius Wolf anders als der Stürmer für einen Wechsel.

Der 24-Jährige ist sich aber sicher, dass das Team auch 2018/19 eine ordentliche Rolle in der Bundesliga spielen wird. "Ich habe die neuen Jungs nun alle kennengelernt. Wir haben eine sehr gute Mannschaft", sagte Rebic. Er ist sich sicher, dass ihm - in Anspielung auf das berühmte Zitat bei der Feier des DFB-Pokalsiegs - jemand anders als Boateng künftig die Bälle auflegt: "Es wird sich mit Sicherheit jemand finden, der den Ball künftig lang schlägt."