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Die Frankfurter feiern mit einstudiertem Jubel
Die Frankfurter feiern mit einstudiertem Jubel - © KIRILL KUDRYAVTSEV
Die Frankfurter feiern mit einstudiertem Jubel - © KIRILL KUDRYAVTSEV
bundesliga

Ebnoutalib krönt starke zweite Hälfte beim 3:1 der Eintracht gegen Hamburg

Eintracht Frankfurt hat den Hamburger SV am 8. Spieltag mit 3:1 (1:1) bezwungen. Omari (10., Eigentor) und Onyedika (47.) sowie Ebnoutalib (69.) trafen für die Eintracht, Moffi (14.) gelang der zwischenzeitliche Ausgleich für Hamburg.

Zum letzten Spiel des 8. Spieltags empfing Eintracht Frankfurt den Hamburger SV. Frankfurt ging mit nur acht Punkten aus sieben Spielen in die Partie, der schwächste Wert zu diesem Zeitpunkt seit fünf Jahren. In den Startformationen gab es bei der Eintracht vier, beim HSV drei Wechsel im Vergleich zum vorangegangenen Pokalduell.

Frankfurt legt früh vor, Hamburg antwortet sofort

Die Eintracht erwischte den besseren Start und erspielte sich mehrere gute Chancen. Schon in der 5. Minute scheiterte Can Uzun knapp am Pfosten, ehe Younes Ebnoutalib in der 7. Minute an Hamburgs Keeper scheiterte. Die Führung fiel dann in der 10. Minute: Farès Chaïbi legte quer, Ebnoutalib und Omari rutschten in den Ball, am Ende drückte der Hamburger Verteidiger Warmed Omari den Ball ins eigene Tor zum 1:0.

Der HSV antwortete postwendend: Nach einer Hereingabe legte Albert Grønbæk quer, und Terem Moffi schob in der 14. Minute zum 1:1 ein. Danach entwickelte sich ein offenes, ausgeglichenes Spiel bis zur Pause.

Frankfurter Spieler bejubeln die frühe Führung durch das Eigentor von Warmed Omari.
Frankfurter Spieler bejubeln die frühe Führung durch das Eigentor von Warmed Omari. - IMAGO/HMB Media/Claus

Frankfurt zieht nach der Pause davon

Die Eintracht legte nach dem Seitenwechsel sofort nach: Nach einer Chaïbi-Ecke köpfte Lilian Brassier auf das Tor, der Abpraller landete bei Raphael Onyedika, der aus kurzer Distanz zum 2:1 einschob (47.) – sein erstes Bundesligator. In der 62. Minute kassierte der Video-Assistent einen vermeintlichen Treffer von Chaïbi wegen einer Abseitsstellung von Ansgar Knauff.

Die Entscheidung fiel kurz darauf: Uzun eroberte den Ball an der Mittellinie, sprintete über das halbe Feld und spielte Ebnoutalib frei, der in der 69. Minute zum 3:1 traf. Martin Adeline sah dabei wegen heftiger Proteste Gelb. Hamburg kam in der Schlussphase nochmal auf, Warmed Omari traf per Kopf nur die Latte (89.), ehe Noah Atubolu gegen Otto Stange parierte. In der Nachspielzeit debütierte der 16-jährige Niko Iličević für die Eintracht und zog damit mit Youssoufa Moukoko gleich.

Frankfurter Spieler jubeln nach dem 2:1 durch Raphael Onyedika.
Frankfurter Spieler jubeln nach dem 2:1 durch Raphael Onyedika. - KIRILL KUDRYAVTSEV

Man of the Match: Daniel Heuer Fernandes

Trotz der 1:3-Niederlage wurde Hamburgs Torhüter Daniel Heuer Fernandes von den Fans mit 37 Prozent der Stimmen zum Spieler des Spiels gewählt. Er parierte mehrfach entscheidend, unter anderem gegen Ebnoutalib (7.) und einen Kopfball von Robin Koch kurz vor der Pause, kratzte zudem einen Schlenzer von Chaïbi aus dem Winkel (75.) und erzielte die beste Passeffizienz beider Teams mit einem Wert von 3,8. Auch in der Fantasy-Wertung führte er mit 255 Punkten das Feld an.

Bundesliga Match Facts
xGoals: Eintracht Frankfurt 2,52 - Hamburger SV 1,70
Schnellster Spieler: Shafiq Nandja (HSV), 34,19 km/h
Tor mit der geringsten Torwahrscheinlichkeit: 3:1 von Younes Ebnoutalib (SGE), 37 Prozent
Beste Pass Effizienz: Daniel Heuer Fernandes (HSV), 3,8

Fantasy Heroes: Daniel Heuer Fernandes (Hamburger SV, 255 Punkte), Can Uzun (Eintracht Frankfurt, 220 Punkte), Raphael Onyedika (Eintracht Frankfurt, 215 Punkte)

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