
Riera feiert Heimpremiere mit Sieg
Eintracht Frankfurt darf endlich wieder jubeln! Beim 3:0 gegen Gladbach beeindruckte die SGE mit Effizienz, Intensität und Spielfreude im Deutsche Bank Park. Dabei gab es ein perfektes Heim-Debüt für Trainer Riera, ein Traumtor für einen Startelf-Debütanten – und den Beweis, dass die SGE defensiv stabiler unterwegs ist als in den letzten Wochen.
Als der Schlusspfiff ertönte, lagen sich die Frankfurter erleichtert in den Armen. Über weite Strecken lieferten sie sich mit den Gästen nämlich ein intensives Duell, verteidigten leidenschaftlich und schlugen vorne eiskalt zu. Amaimouni-Echghouyab krönte sein Startelfdebüt mit einem sehenswerten Treffer. Der 21-Jährige erlebt seit seiner Ankunft in der Mainmetropole einen steilen Aufstieg und betreibt mit Auftritten wie heute Eigenwerbung für weitere Startelfeinsätze.
Seit Anfang Januar steht er erst bei der SGE unter Vertrag und kommt in bisher sechs Spielen auf zwei Tore und einen Assist. Dementsprechend zufrieden zeigte er sich nach Abpfiff: “Man merkt, was der Trainer uns mitteilen will und jeder in der Mannschaft weiß ganz genau, was er zu tun hat. Mit und ohne Ball - genau das haben wir gebraucht."

Riera zufrieden, sieht aber noch Arbeit
Riera selbst war ebenfalls zufrieden mit dem Ergebnis, nicht aber mit der gezeigten Leistung ingesamt: “Nach dem 3:0 muss ich natürlich viele gute Dinge sagen, aber ich fokussiere mich nicht nur auf das Ergebnis. Ich schaue mir den Fortschritt während der 90 Minuten an und schaue auch auf die Dinge, die wir noch verbessern müssen. Ich will, dass meine Mannschaft mit verbundenen Augen spielen kann. Wir brauchen noch Zeit, um in die Abläufe zu kommen. Wir müssen noch mehr Kontrolle bekommen und wir können auch noch besser verteidigen. Mir gefällt es, mehr Spielkontrolle zu haben. Aber wir haben zu Null gespielt und viele Chancen kreiert, das gefällt mir und daran müssen wir anknüpfen."
Endlich steht mal wieder die Null
Die Eintracht kassierte in den letzten neun Pflichtspielen immer mindestens einen Gegentreffer, insgesamt setzte es satte 22 Gegentore. Riera hat es in jedem Fall geschafft, die Abwehr in kurzer Zeit zu stabilisieren. Zwar sind die Hessen insgesamt noch immer die zweitschlechteste Defensive der Liga (46 Gegentore), doch so langsam ist ein Aufwärtstrend zu erkennen.
Das sieht auch Abwehrchef Robin Koch so: "Es ist extrem wichtig, zu Null zu spielen. Wir haben schon letzte Woche ein gutes Spiel gemacht aber haben dann durch einen dummen Fehler das Gegentor bekommen. Heute haben wir es geschafft, zu Null durchzuhalten und das war extrem wichtig".
Durch den Heimsieg beendeten die Hessen eine seit neun Plfichtspielen andauernde Durststrecke. Erstmals seit Mitte Dezember war die SGE wieder siegreich und feierte dementsprechend den ersten Dreier im Kalenderjahr 2026 – so darf es bei den Adlerträgern gerne weitergehen, auch wenn der nächste Gegner FC Bayern heißt!
