Es hatte den Charakter einer Notlösung, als Thomas Tuchel, bis dato Jugendtrainer beim FSV, vier Tage vor Saisonbeginn als Nachfolger von Chef-Trainer Jörn Andersen präsentiert wurde. Doch dieser vermeintliche Schnellschuss sollte sich als wahrer Glücksgriff entpuppen.

Der 36-Jährige überzeugte mit taktischem Know-How und fand sogar gegen die Meistermannschaft des FC Bayern die richtigen Mittel zum Sieg.

Am Ende spielte der 1. FSV Mainz 05 unter Tuchel die beste Bundesliga-Saison seiner Vereinsgeschichte! Ein Erfolg, der besonders der Heimstärke der Rhein-Hessen zuzuschreiben ist. Bis zum 24. Spieltag war der Club am heimischen Bruchweg ungeschlagen - eine Bilanz, die sonst nur noch Leverkusen und die Bayern vorweisen konnten. Insgesamt holte der Aufsteiger 33 seiner Zähler in der Heimat und belegt zum Saisonende mit 47 Punkten Rang 9.

bundesliga.de präsentiert die wichtigsten Fakten zur Mannschaft und Saison des 1. FSV Mainz 05:

  • Der Dauerbrenner: Innenverteidiger Nikolce Noveski stand in der Saison 2.901 Minuten auf dem Platz.

  • Die "Kanone": Mit zehn Treffern war Aristide Bancé torgefährlichster Mainzer.

  • Der Kreative: Andreas Ivanschitz legte sechs Tore auf - mehr Assists hat kein Mainzer.

  • Der Kämpfer: 65,8 Prozent gewonnene Zweikämpfe verbuchte Niko Bungert.

  • Der Pechvogel: Aristide Bancé war mit drei Aluminiumtreffern auch der Pechvogel der 05er.

  • Das "Küken": Adriano Grimaldi feierte am 05. April seinen 19. Geburtstag.

  • Der Oldie: Miroslav Karhan (21.06.1976) ist mit 33 Jahren der älteste Aktive.

  • Der Joker: Gunkel, Polanski, Schürrle und Bancé erzielten je ein Jokertor.

  • "Küken"-Elf: 26 Jahre und 46 Tage jung war die Startelf des FSV am 15. Spieltag.

  • Oldie-Elf: Zehn Spieltage später, am 25., war die Mannschaft mit 29 Jahren und 26 Tagen am ältesten.

  • Eingesetzte Spieler: Tuchel setzte insgesamt 29 verschiedene Spieler ein.

  • Tore pro Spiel: 1,06 Tore erzielte Mainz im Schnitt pro Spiel.

  • Hinrundenplatz: Auf Platz 9 überwinterten die 05er.

  • Rückrundenplatz: Die Rückrunde war ein wenig besser. Am Ende sprang dort Rang 8 heraus.


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