Der Ruf, der ihm aus Bremer und Hamburger Zeiten voraus eilte, muss sich irgendwo am Kamener Kreuz verfahren haben.

Mohamed Zidan präsentierte sich bei seinem ersten Trainingstag in Dortmund als Star zum Anfassen. Nach Allüren suchten die zahlreichen Fans und Medienvertreter vergeblich.

SMS an Klopp

Im Gegenteil. Sie verfielen dem Charme des Ägypters, der sich äußerst sympathisch präsentierte und damit wohl viele überraschte. Nicht aber seinen alten und neuen Trainer. "Ich kenne ihn nicht anders", sagte Jürgen Klopp: "Er ist nicht im Ansatz so schwierig, wie er dargestellt wird."

Jugendlich wirkt der 26-Jährige, der in Mainz (41 Spiele, 22 Tor) ein ausgesprochener Torjäger war, in Bremen und Hamburg jedoch überwiegend Bankdrücker.

Er erzählt von einem Traum, der im Sommer Konturen annahm, als er erfahren hatte, dass sein Ziehvater Jürgen Klopp neuer Trainer von Borussia Dortmund werden sollte. "Ich habe ihm aus dem Urlaub eine SMS geschickt und viel Glück gewünscht."

Beten für den Wechsel

Als dem HSV-Spieler dann auch noch zu Ohren gekommen war, dass der BVB in der Sommerpause ein erstes, vorsichtiges Interesse an einer Verpflichtung signalisiert hätte, "habe ich meine Familie in Ägypten gebeten, für mich zu beten, dass ich nach Dortmund gehen kann".

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