Nur 2:2 in Hoffenheim, der Meistertitel ist für den FC Bayern München in weite Ferne gerückt. Nach dem Spiel sprach Nationalspieler Bastian Schweinsteiger im Interview mit bundesliga.de über die Fehler der Bayern, über seine Enttäuschung nach dem Unentschieden und über das Ziel Meisterschaft.

bundesliga.de: Herr Schweinsteiger, wie lautet Ihr Fazit nach dem 2:2 in Hoffenheim?

Bastian Schweinsteiger: Ich bin sauer, weil wir so viele Möglichkeiten im Spiel hatten und deshalb auch hätten gewinnen können. Es ist einfach ärgerlich, dass wir immer wieder vermeidbare Gegentore kassieren. Das war heute ein Spiegelbild der gesamten Saison.

bundesliga.de: Was sind jetzt die verbleibenden Ziele?

Schweinsteiger: Oberste Priorität hat das Erreichen des zweiten Platzes und damit die Champions-League-Qualifiaktion. Dafür werden wir im letzten Heimspiel gegen den VfB Stuttgart alles tun.

bundesliga.de: Der Meistertitel ist endgültig abgehakt?

Schweinsteiger: Natürlich hat man den Titel noch im Hinterkopf. Aber es schaut nicht gut aus.

bundesliga.de: Haben die Zwischenstände aus Hannover eine Rolle gespielt? Es war früh klar, dass die Wolfsburger hoch gewinnen.

Schweinsteiger: Ich habe mich auf das Spiel konzentriert. Die Ergebnisse habe ich erst mitbekommen, als ich ausgewechselt wurde.

bundesliga.de: Kurz vor Spielende hätte Luca Toni noch den Siegtreffer erzielen können. Wie haben Sie die Szene gesehen?

Schweinsteiger: Ich glaube, da war noch ein Hoffenheimer Bein dazwischen. Sonst hätte es klappen können. Das wäre natürlich toll gewesen.

bundesliga.de: Hatten Sie heute auch ein Kraftproblem in der zweiten Halbzeit?

Schweinsteiger: Nein. Es war über die gesamte Spielzeit ein schnelles Spiel und beide Mannschaften haben auch mit den warmen Bedingungen zu kämpfen gehabt. Daran lag es nicht.

bundesliga.de: Was muss in der nächsten Saison besser laufen, um wieder den Titel holen zu können?

Schweinsteiger: Damit beschäftige ich mich im Moment noch überhaupt nicht. Ich denke nur an das Spiel gegen den VfB Stuttgart.

Das Gespräch führte Jens Fischer


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