Immanuel Höhn ist nach dem Tor von Franco Di Santo frustriert
Immanuel Höhn ist nach dem Tor von Franco Di Santo frustriert
Bundesliga

Ein Kunstschuss und viele hohe Bälle

Freiburg - Der SC Freiburg hofft nach der Heimniederlage gegen Werder Bremen (Spielbericht) auf eine schnelle Rückkehr der Verletzten. Und darauf, dass die Spieler, die gegen Werder zurückkehrten, bald wieder völlig fit sind. Gegen Bremen reichte es nur zu einem engagierten, aber ideenlosen Auftritt

Kein Mittel gegen die Werder-Defensive

Freiburgs Torwart Roman Bürki ärgerte sich nach dem Schlusspfiff über das Tor des Tages: "Bei dem Schuss von Franco Di Santo stehen wir zu weit weg, das ist ärgerlich." Zumal das Offensivspiel seiner Mannen weder vor noch nach dem Kunstschuss des Argentiniers Zählbares einbrachte, so dass dessen 12. Saisontreffer (35.) das Spiel entschied.

Während Bremen sich langsam aber sicher in den sicheren Gefilden der Tabelle festsetzt, bleibt der SC also auf dem vorletzten Tabellenplatz und steht nur noch zwei Zähler vor dem VfB Stuttgart (Tabelle). Ganze elf Punkte trennen die Südbadener nun sogar schon von Werder, das die SC-Offiziellen vor der Saison als eines der Teams ausgemacht hatte, das man hinter sich lassen könnte. "Wir haben gefühlt hundert Bälle in den Strafraum geschlagen, aber es hat mal wieder nicht gereicht", stöhnte Mike Frantz, der vor ein paar Tagen noch hohes Fieber hatte und in der Schlussphase eingewechselt wurde.