Die kritische Personalsituation in der Hannover-Defensive hat sich deutlich entspannt: Die Innenverteidiger Karim Haggui und Mario Eggimann konnten das Mannschaftstraining am Donnerstag problemlos bestreiten.

Sowohl der Tunesier Haggui, der mit einer Knöchelprellung und einer Risswunde zu kämpfen hatte, als auch der Schweizer Eggimann konnten das Training beschwerdefrei absolvieren. "Karim hat sehr gut trainiert und Mario ist auch wieder da", freute sich Coach Andreas Bergmann nach der Einheit: "Das sorgt für ein bisschen Entspannung."

Der dritte angeschlagene Innenverteidiger, Christian Schulz, hat sich aufgrund seiner Rückenprobleme auf den Weg zu Dr. Müller-Wohlfahrt nach München gemacht. "Bei Schulle müssen wir abwarten", sagte der 96-Trainer: "Ich hoffe, dass auch er den Dreh bis zum Spiel noch kriegt." Bergmann betonte, dass "es sehr ärgerlich wäre, wenn ich die Viererkette umbauen müsste."

Abwarten bei Bruggink

Bei Spielmacher Arnold Bruggink sieht es laut Bergmann "nicht ganz so gut aus". Der Niederländer befindet sich derzeit in ärztlicher Behandlung. "Da kann man nur abwarten", sagte der 96-Trainer und übt sich in Geduld.

Trotz des - zurzeit verletzungsbedingt - kleinen Kaders ist Bergmann keinesfalls bange: "Die Mannschaft kommt mit Änderungen klar, sie hat es auch in den letzten Spielen immer wieder geschafft, eine gute Leistung abzurufen." Auch die gegenwärtige Einstellung seiner Spieler im Training freut den Trainer der "Roten": "Die Jungs arbeiten sehr intensiv!"