Zusammenfassung

  • Divock Origi kommt für ein Jahr auf Leihbasis zum VfL

  • Trotz seines jungen Alters verfügt er über große Erfahrung

  • Wolfsburg machte schon in der Saison 2014/15 mit ihm Bekanntschaft

Köln - Der VfL Wolfsburg hat am letzten Tag der Transferperiode ein Ausrufezeichen gesetzt und Divock Origi vom FC Liverpool verpflichtet. Der Offensivspieler wird für ein Jahr vom Premier-League-Club ausgeliehen.

Obwohl Origi gerade einmal 22 Jahre alt ist, hat er bereits große Erfahrung vorzuweisen. Für den OSC Lille, bei dem er den Sprung aus der Jugend zu den Senioren schaffte, kam er in 89 Pflichtspielen zum Einsatz. In den vergangenen beiden Saisons kamen 77 weitere Spiele für Liverpool hinzu. Bereits 2014 debütierte er in der belgischen A-Nationalmannschaft, für die er seitdem 23 Mal auflief.

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Origi kann sowohl im Sturmzentrum als auch auf beiden Flügeln spielen. Liverpool-Trainer Jürgen Klopp setzte ihn zentral und auf der linken Seite ein. Origi ist beidfüßig, stark in der Ballbehauptung und trotz 1,85 Metern Körpergröße zudem extrem schnell. Viele Qualitäten, über die sich Wolfsburgs Trainer Andries Jonker freuen wird.

Sportdirektor Olaf Rebbe erklärt, warum der VfL Origi unbedingt holen wollte: "Mit Divock Origi haben wir unsere Offensiv-Abteilung noch einmal verstärkt. Divock hat seine Qualitäten bereits auf nationaler und internationaler Bühne nachgewiesen und verfügt trotz seines Alters bereits über enorme Erfahrung. Er ist ein schneller, durchsetzungsstarker und gefährlicher Offensivspieler, der unser Angriffsspiel noch variabler macht."

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Die VfL-Fans haben mit Origi bereits Bekanntschaft gemacht, schließlich war er in der Saison 2014/15 in der Europa League mit Lille dort zu Gast. Beim 1:1 erzielte Origi vom Elfmeterpunkt die Führung für die Gäste.

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In Wolfsburg wird Origi wahrscheinlich vornehmlich auf den Flügeln oder als hängende Spitze eingesetzt werden, schließlich ist Mario Gomez als Mannschaftskapitän im Sturmzentrum gesetzt. Schon jetzt ist klar: Im Duett werden Gomez und Origi den Wolfsburger Angriff noch gefährlicher machen.