Bundesliga

Das Überraschungsteam der Saison - Teil 2: Das Mittelfeld

Köln – Es ist bis zum jetzigen Zeitpunkt eine packende Bundesliga-Spielzeit, deren Fortgang erfreulicherweise unglaublich schwierig zu prognostizieren ist. Dass Pierre-Emerick Aubameyang am Fließband trifft und Manuel Neuer seinen Kasten einige Male sauber hielt, zählt nicht unbedingt zu den großen Überraschungen. Es gibt aber einige Spieler, die sich unverhofft in den Vordergrund gespielt haben. bundesliga.de hat ganz genau hingeschaut und präsentiert Euch im zweiten Teil das Mittelfeld der Überraschungs-Elf!

>>> Die Überraschungs-Elf der Saison - Teil 1: Die Defensive

>>> Die Überraschungs-Elf der Saison - Teil 3: Der Angriff

- © gettyimages / Matthias Hangst

Rechtes Mittelfeld:Kerem Demirbay(TSG 1899 Hoffenheim)

Erwartung: Das in der Jugend von Schalke und Dortmund ausgebildete Talent konnte bisher vor allem in der 2. Bundesliga Spielpraxis sammeln. Vom Tabellen-14. Fortuna Düsseldorf ins Kraichgau gewechselt, hatten wohl nur die wenigsten Experten den Deutsch-Türken auf dem Zettel.

Realität: Demirbay ist einer der Hauptverantwortlichen für den aktuellen Höhenflug der noch ungeschlagenen Hoffenheimer. Der 23-Jährige hat bisher drei Mal getroffen und zwei weitere Tore vorbereitet. Besonders eindrucksvoll: Sein Knaller zum 1:0 gegen Tabellenführer Bayern München, der von den bundesliga.de-Usern zum Tor des 10. Spieltags gewählt wurde.

Zentrales Mittelfeld:Joshua Kimmich(FC Bayern München)

Erwartung: Nach vielen Verletzungssorgen der Bayern in der vergangenen Saison konnte sich Kimmich unter Pep Guardiola vor allem in der Innenverteidigung beweisen. Mit der Verpflichtung von Mats Hummels schien die zentrale Defensive bei den Münchnern aber schon besetzt. Auch auf der rechten Außenverteidigerposition, wo Kimmich während der EM glänzte, müsste er sich hinter Philipp Lahm und Rafinha anstellen. Und auf seiner angestammten Position im defensiven zentralen Mittelfeld, hatten die Bayern gerade den frisch gebackenen Europameister Renato Sanches geholt.

Realität: Der 21-Jährige entwickelt sich nicht nur zum Stammspieler, sondern auch zum Torjäger: Vier Treffer in der Bundesliga, drei in der Champions League – nur Torschützenkönig Robert Lewandowski hat bei den Bayern öfter getroffen. Carlo Ancelotti wird an diesem Jungen noch viel Freude haben.

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