Stuttgart ist nicht wunschgemäß in die Champions-League-Gruppenphase gestartet. Gegen die Glasgow Rangers fuhren die Schwaben nur einen Punkt ein.

Nach einer überlegen geführten ersten Hälfte verlor der VfB in der zweiten Hälfte die Ordnung. Die VfB-Akteure in der bundesliga.de-Einzelkritik.

Jens Lehmann: War in der ersten Hälfte weitgehend beschäftigungslos. Rettete in Hälfte zwei unter anderem gegen Steven Naismith klasse. Beim Gegentor durch Madjid Bougherra schlägt der Ball allerdings im Torwarteck ein.

Christian Träsch: Gewohnt emsig bei der Balleroberung, aber mit Schwächen beim Spielaufbau und dem einen oder anderen Stellungsfehler. Bekam von Sasa Papac einen schmerzhaften Tritt ins Gesicht ab, spielte aber trotzdem weiter.

Matthieu Delpierre: Schaltete sich selten in die Offensive ein, aber stark seine Spieleröffnung: Gleich 92 Prozent seiner Pässe kamen an. Auch im Zweikampf war er kaum zu besiegen.

Serdar Tasci: Wie sein Nebenmann selten in der Offensive, aber spielte einen soliden Part. Beim 1:1 der Rangers war er aber wie Arthur Boka nicht ganz unbeteiligt.

Arthur Boka: Vertrat den verletzten Ludovic Magnin auf der linken Defensivseite. Absolvierte in der ersten Hälfte eine ordentliche Partie. Stand beim Gegentreffer aber völlig falsch.

Sami Khedira: Spielte im ersten Spielabschnitt einige überlegte Pässe. Traute sich in Hälfte zwei offensiv zu wenig.

Thomas Hitzlsperger: Ordentliche Partie in Hälfte eins. Schaffte es in der wichtigsten Phase des Spiels jedoch nicht, seine Nebenleute wachzurütteln und das Spiel zu ordnen.

Roberto Hilbert: Beackerte mit viel Einsatz die rechte Außenbahn und leitete in der Anfangsphase mehrere schöne Offensivaktionen ein. Bei einigen ungenauen Flanken und missglückten Abspielen war ihm in Hälfte zwei die Unsicherheit anzumerken.

Alexander Hleb: Stand überraschend in der Startelf. Spielte einige überlegte Pässe und ließ in Hälfte eins mehrfach seinen Spielwitz aufblitzen. Die mangelnde Spielpraxis war ihm noch immer anzumerken. Räumte in der 67. Minute den Platz für Timo Gebhart.

Pavel Pogrebnyak: Stand beim Führungstor, wo ein Stürmer stehen muss und verwandelte nach Zuspiel von Cacau eiskalt. Tauchte in Hälfte zwei allerdings fast völlig ab.

Cacau: War in Hälfte eins der überragende Mann auf dem Platz. Der Nationalspieler war überall auf dem Platz zu finden. Eroberte vor dem Führungstreffer den Ball und bediente uneigennützig Progrebnyak.

Timo Gebhart: Wurde in der 67. Minute für Hleb eingewechselt. Konnte dem Spiel aber nicht mehr seinen Stempel aufdrücken.

Julian Schieber: Kam in der 88. Minute für Cacau.