Zusammenfassung

  • Leverkusener Vorfreude auf die Saisoneröffnung

  • Rheinisches Derby begeistert schon jetzt

  • "Große Herausforderung" für Aufsteiger Stuttgart

Köln - Mit Spannung wurde er in den letzten Tagen erwartet, pünktlich um 12 Uhr flackerte er über die Bildschirme: der Bundesliga-Spielplan zur Saison 2017/18. bundesliga.de fasst die Reaktionen der Vereine der Bundesliga und 2. Bundesliga zusammen.

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Zum Eröffnungsspiel empfängt der Deutsche Meister FC Bayern München die Mannschaft von Bayer 04 Leverkusen. Ein grandioser Auftakt für die Werkself und deren Anhänger, die dem 18. August schon jetzt entgegenfiebern. "Wir haben das Eröffnungsspie!" freut sich Bayer.

Derby am Rhein

Doch der Bundesliga-Auftakt (18.-20. August) hält weitere Highlights bereit. Vor allem für Borussia Mönchengladbach und den 1. FC Köln, die gleich zu Saisonbeginn im großen rheinischen Derby aufeinandertreffen. "Super, dass es sofort gegen den FC Köln geht", lässt Patrick Herrmann vom Gastgeber verlauten. "Jetzt fiebern wird dem Start noch mehr entgegen."

Aufsteiger VfB Stuttgart muss am 1. Spieltag in die Hauptstadt. "Hertha BSC auswärts ist gleich eine große Herausforderung", sagt Jan Schindelmeiser, Sport-Vorstand der Schwaben. Aber irgendwie ist es auch egal, ob zu Hause oder auswärts. Hauptsache, es geht los: "Wir empfinden eine riesige Vorfreude auf die Bundesliga."

DIe Hertha ist natürlich glücklich über den Auftakt vor himischem Publikum. Manager Michael Preetz freut sich: "Schön, dass wir zuhause vor unseren Fans starten. Knackiges Auftaktprogramm, aber die Bundesliga ist ja auch kein Wunschkonzert." Nach Stuttgart spielt Berlin gegen Dortmund, Bremen und Hoffenheim.

Wolf: "Wir werden gerüstet sein"

Stuttgarts Trainer Hannes Wolf sieht es ganz pragmatisch: "Wir wissen jetzt konkret, auf welchen Gegner wir uns vorbereiten. Wir werden alles geben, um gut gerüstet ins erste Spiel zu gehen."

Für RB Leipzig geht es zu Beginn der Saison zum FC Schalke 04. "Eine interessante Aufgabe", findet RBL-Trainer Ralph Hasenhüttl. "Wir freuen uns auf den Auftakt."

Bremen bleibt gelassen

Ein Auswärtsspiel wartet am 1. Spieltag auch auf Werder Bremen. Gegner ist die TSG 1899 Hoffenheim. Danach geht es zu Hause direkt gegen den FC Bayern. "Als Eröffnung der Heimspielsaison gegen die beste Mannschaft Deutschlands anzutreten, ist eine coole Sache, etwas Besonderes für die Fans und die Mannschaft", freut sich Zlatko Junuzovic. Der Bremer weiß aber auch: "Schlussendlich ist es aber egal, wann wir gegen wen spielen, denn am Ende müssen wir eh gegen jeden in der Liga antreten. Ich freue mich auf die neue Saison."

Sein Trainer Alexander Nouri spricht von einem fordernden Startprogramm. Aber am Ende ist es auch egal, wann es gegen wen geht. "Im Endeffekt haben wir keinen Einfluss darauf und nehmen es, wie es kommt. Wir nehmen die Herausforderung an und werden uns bestmöglich darauf vorbereiten."

Da war doch mal was...

Auch in der 2. Bundesliga steigt die Vorfreude. Dynamo Dresden freut sich über ein Heimspiel am 1. Spieltag. Gegner ist Aufsteiger MSV Duisburg. "Gute Erinnerungen an 2004/05 werden wach", schreibt die SGD, die damals mit einem 3:1-Sieg in die Saison startete.

Ein interessantes Spiel zum Auftakt hat auch der 1. FC Nürnberg, der gegen den 1. FC Kaiserslautern ran muss. Beide trafen zuletzt am 34. Spieltag der gerade abgelaufenen Saison aufeinander. Nürnberg verlor 0:1 und hat gleich die Chance, die alte Rechnung zu begleichen. "Ein schnellers Wiedersehen als gedacht", sagt Club-Coach Michael Köllner. "Aber wir freuen uns vor allem, dass wir ein Heimspiel haben."

Strammes Programm für St. Pauli

Auch der FC St. Pauli muss gleich wieder dorthin, wo die letzte Saison zu Ende gegangen ist: zum VfL Bochum. Doch nicht nur am 1. Spieltag wartet eine richtige Herausforderung auf die Kiezkicker. Die nächsten Gegner heißen Dresden, Darmstadt und Heidenheim. "Wenn man allein die ersten sechs Spiele nimmt, treffen wir ausnahmslos auf Mannschaften mit mindestens den gleichen Ambitionen wie den unseren. Das schärft bei allen die Sinne, jetzt gerade auch in der Vorbereitung, denn jeder weiß, dass es ein sehr ambitioniertes Programm wird", sagt Pauli-Trainer Olaf Janßen.

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