Seit dem 1. Juli 1972 ist Schaaf Mitglied bei den "Grün-Weißen". Und seit jetzt über 35 Jahren ist diese Beziehung eine Erfolgsgeschichte.

Seit dem 1. Juli 1972 ist Schaaf Mitglied bei den "Grün-Weißen". Erst als Jugendspieler, dann als Profi in 262 Bundesligaspielen, später als Jugendtrainer und seit dem 9. Mai 1999 als Trainer der Profimannschaft.

Mit durchschlagendem Erfolg. Gleich in seinem ersten Trainerjahr gewann er mit Werder den DFB-Pokal. Im Jahr 2004 folgte mit dem "Double" aus Meisterschaft und DFB-Pokal dann der große Coup. Zudem etablierte er die Bremer in der Champions League.

Es sieht gut aus

Zuletzt nahm Werder 2004, 2005 und 2006 an der "Königsklasse" teil. Und auch für die kommende Saison sieht es gut aus: Nach dem dritten Platz in der Bundesliga müssen die Bremer "nur" noch die Qualifikation überstehen, um im vierten Jahr in Folge im Konzert der Großen mitzuspielen.

Der Erfolg von Schaaf ist umso höher zu bewerten, da der Fußball-Lehrer fast Jahr für Jahr den Abgang von Leistungsträgern kompensieren musste. Ob Torwart Frank Rost, die Stürmer Ailton und Claudio Pizarro oder die Abwehrrecken Mladen Krstajic und Valerien Ismael - alle verließen die Hansestädter. Jedes mal musste Schaaf adäquaten Ersatz in das Team integrieren.

Schaaf hat das "Näschen"

Sei es ein Diego oder ein Clemens Fritz, ein Naldo oder ein Aaron Hunt. Immer wieder bewies der am 30. April 1961 in Mannheim geborene Schaaf dabei das gewisse "Näschen". Inzwischen hat es Schaaf in Zusammenarbeit mit den Club-Verantwortlichen sogar geschafft, die Leistungsträger zum Bleiben zu bewegen.

So verlängerten vor Kurzem der brasilianische Abwehrstratege Naldo und Nationalspieler Torsten Frings ihre Verträge bei Werder vorzeitig. Die Erfolgsgeschichte Werder/Schaaf kann also weitergehen...