Der Startschuss ist erfolgt, die ersten zwei Spieltage sind rum. bundesliga.de fasst zusammen: Was läuft schon gut bei den 18 Bundesligisten und was noch nicht?

1899 Hoffenheim

Das war gut: Die Abwehr. Hoffenheim ist noch ohne Gegentor. Und vorne trifft Vedad Ibisevic fast nach Belieben.

Das war schlecht: Was soll bei einem Aufsteiger, der Tabellenführer ist, schon schlecht gelaufen sein?


FC Schalke 04

Das war gut: Die Standards. Im ersten Spiel resultierten alle drei Tore aus ruhenden Bällen, gegen Bremen traf Heiko Westermann nach einer Ecke.

Das war schlecht: Im Mittelfeld hapert es noch. Keines der vier Schalker Tore wurde durch einen Mittelfeldspieler erzielt.


Hertha BSC

Das war gut: Die Hertha-Defensive hält bislang gut - ein Gegentreffer ist ligaweit der zweitbeste Wert. Vorne glänzt Marko Pantelic mit zwei Vorlagen und einem Tor.

Das war schlecht: Das Flügelspiel. Nur 11,4 Prozent der Flanken kamen bei einem Mitspieler an.


Borussia Dortmund

Das war gut: Unter dem neuen Trainer Jürgen Klopp überzeugt der BVB mit Spielfreude, Leidenschaft und Erfolg. Vier Punkte aus dem Startprogramm in Leverkusen und gegen München können sich sehen lassen.

Das war schlecht: Der BVB verursachte schon 21 Eckbälle. Einer davon führte zum Ausgleich der Münchner.


VfL Wolfsburg

Das war gut: Die Halbzeitpause. Der VfL schoss als einziges Team zwei Tore in der Viertelstunde nach Wiederanpfiff.

Das war schlecht: Diego Benaglio konnte nur zwei der fünf Schüsse auf sein Tor abwehren - kein Torwart hat eine niedrigere Abwehrquote.


Hamburger SV

Das war gut: In der letzten Saison schoss der HSV nur 47 Tore. Aktuell trafen nur vier Teams genauso oft wie die Hamburger: vier Mal.

Das war schlecht: Das Pech vor dem Tor. Der HSV scheiterte als einzige Mannschaft schon zwei Mal am Aluminium.


Bayer Leverkusen

Das war gut: Neuzugang Patrick Helmes, der schon drei Tore erzielte, und die Kondition. Bayer erzielte als einziges Team zwei Tore in der Schlussviertelstunde.

Das war schlecht: Gegen den BVB gab es drei Gegentore. In der gesamten letzten Saison musste Bayer zu Hause nie so viele Gegentore in einem Spiel hinnehmen.


VfB Stuttgart

Das war gut: In Mönchengladbach gelangen dem VfB drei Treffer in einer Halbzeit. Das schaffte bisher noch keine andere Mannschaft.

Das war schlecht: Nach dieser tollen ersten Hälfte zum Auftakt kassierte Stuttgart in jeder weiteren einen Gegentreffer.


Karlsruher SC

Das war gut: Mit Bochum und Hamburg hatte der KSC dieselben Gegner wie zum Ende der Saison 2007/08. Statt null Punkten und 1:10 Toren reichte es diesmal zu drei Zählern bei 2:2 Toren.

Das war schlecht: Karlsruhe unterlief als einzigem Team schon ein Eigentor. Der Pechvogel war Tim Sebastian im Spiel gegen den VfL Bochum.


Werder Bremen

Das war gut: Werder Bremen ging gegen Bielefeld und Schalke jeweils in Führung, im ersten Spiel sogar zwei Mal.

Das war schlecht: Die Bremer kassierten als einzige Mannschaft zwei Treffer in der Schlussviertelstunde und ließen so vier Punkte liegen.


FC Bayern München

Das war gut: Der FC Bayern holte die meisten Ecken heraus (16). Eine davon nutzte Tim Borowski zum 1:1 in Dortmund. Und: Trotz einer 70-minütigen Unterzahl reichte es noch zum Remis gegen den BVB.

Das war schlecht: Erstmals seit neun Jahren gewannen die Bayern keines der der ersten beiden Saisonspiele. Kapitän Mark van Bommel sah saisonübergreifend in den vergangenen zehn Spielen drei Mal Gelb-Rot.


Arminia Bielefeld

Das war gut: "Lebensversicherung" Artur Wichniarek, der mit seinen drei Toren drei Mal einen Rückstand ausglich und der Arminia dadurch zwei Unentschieden bescherte.

Das war schlecht: Es muss mal wieder ein "Dreier" her. Saisonübergreifend spielte Bielefeld schon vier Mal in Folge remis.


1. FC Köln

Das war gut: Köln ging in beiden Spielen mit einer 1:0-Führung in die Halbzeitpause.

Das war schlecht: Die Torgefahr. Der FC gab ligaweit mit elf Versuchen die wenigsten Torschüsse ab.


VfL Bochum

Das war gut: Der Revierclub schoss gegen die ambitionierten Wolfsburger eine 2:0-Führung heraus.

Das war schlecht: Die Integration der Neuen. Noch kein Neuzugang des VfL war an einem Tor beteiligt.


Eintracht Frankfurt

Das war gut: Das Sturmduo. In der letzten Saison bereitete Amanatidis drei der sechs Tore von Martin Fenin vor. Auch beim Ausgleich in Köln gab der Grieche die Vorlage für den Tschechen.

Das war schlecht: Die Zielgenauigkeit. Die Eintracht brachte nur 13,3 Prozent ihrer nicht-geblockten Schüsse aufs Tor - der geringste Anteil.


Hannover 96

Das war gut: Die Kopfballstärke. Sechs "Torschüsse" per Kopf bedeuten den Top-Wert der Liga.

Das war schlecht: Die Offensive. Nach Torerfolgen in den letzten acht Spielen der vergangenen Saison waren die Tore in den ersten beiden Partien dieser Saison noch vernagelt für 96.


FC Energie Cottbus

Das war gut: Energie blieb nach Bayern und Stuttgart erst als drittes Team im Jahr 2008 in Hannover ohne Gegentor.

Das war schlecht: Die Passgenauigkeit. Cottbus hat mit 35,9 Prozent die höchste Fehlpassquote aller Bundesligisten.


Borussia Mönchengladbach

Das war gut: Konzentration und Ausdauer. In der zweiten Halbzeit ist Mönchengladbach noch ohne Gegentor.

Das war schlecht: Mit vier Gegentreffern ließ die Borussia bislang die meisten Tore zu.