Die DFL Deutsche Fußball Liga GmbH hat am Dienstag in Frankfurt auf einer Informationsveranstaltung ein Konzept vorgestellt, mit dem eine einheitliche Qualität der Spielflächen in den Stadien der Bundesliga und 2. Bundesliga gewährleistet werden soll.

Der Entwurf war von der Abteilung Spielbetrieb der DFL gemeinsam mit den Greenkeepern und Platzwarten im Lizenzfußball zuvor erarbeitet worden und soll auf der nächsten Managertagung Anfang September den Club-Verantwortlichen präsentiert werden.

"Wir haben in der Bundesliga und der 2. Bundesliga mit die modernsten Stadien der Welt. Doch bedingt durch die unterschiedliche Architektur der Arenen hat dies zumindest auf die Spieflächen bezogen im wahrsten Sinne des Wortes mitunter Schattenseiten. Es ist uns daher ein Anliegen, die Spielflächen gemeinsam mit den Verantwortlichen weiter zu optimieren", sagte Holger Hieronymus, DFL-Geschäftsführer Spielbetrieb. "Wir haben heute noch einmal verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, wie die teilweise unterschiedliche Beschaffenheit angeglichen werden kann. All diese Punkte sind in das vorliegende Konzept eingearbeitet worden und sollen demnächst allen Clubs vorgelegt werden. Aber auch danach bleiben wir natürlich mit den Verantwortlichen im Dialog", sagte Andreas Nagel, Direktor Spielbetrieb bei der DFL.

Mit der Vereinheitlichung der Spielflächen möchte die DFL in den Stadien der 36 Clubs in erster Linie noch vergleichbarere Wettbewerbsbedingungen erreichen. Zudem soll das Erscheinungsbild der Rasenflächen etwa bei den Schnittmustern der Spielflächen im Sinne einer gemeinsamen Corporate Identity angeglichen werden.