Die DFL Sports Enterprises GmbH hat heute (10. März) im Auftrag der DFL Deutsche Fußball Liga GmbH die Ausschreibung für den offiziellen Spielball der Bundesliga und 2. Bundesliga ab der Saison 2010/2011 gestartet.

Interessierte Unternehmen können sich nun bis zum 14. April 2009 um die entsprechenden Lizenzrechte bewerben. Hinsichtlich der Laufzeit der Verträge gibt es zwei Szenarien, auf die geboten werden kann: entweder für einen Zeitraum bis zum 30. Juni 2013 oder bis zum 30. Juni 2014.

Der offizielle Spielball soll bei allen Begegnungen der Bundesliga und 2. Bundesliga sowie bei den Relegationsspielen eingesetzt werden. Die Voraussetzung für die Ausschreibung hatte die Mitgliederversammlung des Ligaverbandes im August 2007 geschaffen und der DFL Deutsche Fußball Liga GmbH den Vermarktungsauftrag erteilt.

Neun Interessenten sind registriert

Seit Ankündigung der Ausschreibung am 10. Februar 2009 haben sich neun Interessenten registriert. Die DFL Sports Enterprises versendet am heutigen Tage (10. März) die Ausschreibungsunterlagen.

Die endgültige Entscheidung über die Annahme eines Gebots erfolgt durch DFL und Ligavorstand. Neben dem Recht zu Bereitstellung des offiziellen Spielballs umfasst das Leistungsportfolio die Möglichkeit zur Produktion bestimmter Lizenzprodukte sowie die werbliche Einbindung auf den Plattformen der Liga.

Markenprofil der Bundesliga wird geschärft

"Die Bundesliga ist die einzige Top-Liga, die bislang keinen offiziell lizenzierten Spielball hat. Von daher gehen wir nun einen Weg, der in Europa schon lange erfolgreich ist", sagt Dr. Robert Niemann, Vorsitzender der Geschäftsführung der DFL Sports Enterprises: "Die Erfahrungen aus anderen Märkten belegen: Die Liga profitiert nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht. Zum einen ermöglicht dieser Schritt eine Objektivierung der Wettbewerbsbedingungen durch einen einheitlichen Spielball. Zum anderen tragen wir mit dieser Neuerung dazu bei, das Markenprofil der Bundesliga national wie international zu schärfen."

"Die Ausschreibung wird in einem transparenten und diskriminierungsfreien Verfahren durchgeführt. Zu den Entscheidungskriterien gehören daher nicht allein die wirtschaftlichen Aspekte, sondern auch das vorzulegende inhaltliche Konzept der Bewerber", sagt Jörg Daubitzer, Geschäftsführer der DFL Sports Enterprises: "Nach der Abgabe der Gebote behalten wir uns vor, weitere Bieterrunden durchzuführen, um den besten Partner für die Liga zu finden."

Das vorstehend genannte Anforderungsformular steht hier zum Download für Sie bereit.