
DFB-Pokal: Der 1. FC Union Berlin bezwingt den FC St. Pauli und steht im Halbfinale
Der 1. FC Union Berlin hat sich mit 2:1 (1:1) gegen den FC St. Pauli durchgesetzt und steht damit im Halbfinale des DFB-Pokals. Daniel-Kofi Kyereh hatte die Gäste zwar in der 21. Minute in Führung gebracht, aber Sheraldo Becker (45.) und Andreas Voglsammer (75.) drehten die Partie.
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Urs Fischer setzte nach dem 3:0-Erfolg gegen den 1. FSV Mainz 05 am vergangenen Wochenende auf Kontinuität. Neben Pokaltorhüter Frederik Rönnow, der Andreas Luthe im Berliner Kasten ersetzte, rückte nur Taiwo Awoniyi für Andreas Voglsammer in die erste Elf. Auch beim FC St. Pauli kam Pokaltorhüter Dennis Smarsch wieder für Nikola Vasilj zum Einsatz. Darüber hinaus nahm Timo Schultz aber noch drei weitere Wechsel vor: Max Dittgen, Marcel Beifus und Luca Zander ersetzten Adam Dzwigala, Simon Makienok (beide Bank) und Philipp Ziereis (angeschlagen nicht im Kader).
Schon in der ersten Minute feuerte Union Berlin den ersten Torschuss ab: Becker versuchte es aus der Distanz, aber wirklich gefährlich wurde es nicht. Das Fischer-Team war in den ersten 20 Minuten optisch überlegen, aber St. Pauli zeigte bemerkenswerte Effizienz: Daniel-Kofi Kyereh nutzte die erste Möglichkeit des Zweitligisten und überrumpelte Rönnow mit einem Freistoß in die Torwartecke aus 18 Metern (21.). Um ein Haar wäre wenig später der Ausgleich gefallen, aber Niko Gießelmann fehlte nach einer Trimmel-Flanke das richtige Timing (25.).
Joker Voglsammer entscheidet das Spiel
Als es schon nach einer Pausenführung der Gäste aussah, schlug Union Berlin doch noch zu. Awoniyi kam bei einem langen Ball noch an den Ball, weil Smarsch wegrutschte, spitzelte den Torwart von St. Pauli an und Sheraldo Becker nutzte den Abpraller zum Ausgleich (45.). Wenig später war dann wirklich Halbzeit.
Im zweiten Durchgang gelang St. Pauli praktisch keine Entlastung mehr und der Druck der Berliner war immens. Richtig große Chancen blieben dennoch Mangelware. Die Entscheidung fiel erneut nachdem ein Paulianer Standprobleme hatte. Diesmal rutschte Jakov Medic aus und ermöglichte so dem eingewechselten Voglsammer eine Großchance, die der Unioner mit einem platzierten Schuss ins linke Eck nutzte. St. Pauli versuchte im Anschluss noch einmal alles, aber die Berliner brachten den verdienten Erfolg über die Zeit.

2 - 1
(1 - 1)

Viertelfinale Viertelfinale An der Alten Försterei













