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Die Entscheidung! Der eingewechselte Voglsammer trifft zum 2:1
Die Entscheidung! Der eingewechselte Voglsammer trifft zum 2:1 - © Matthias Koch via www.imago-images.de/imago images/Matthias Koch
Die Entscheidung! Der eingewechselte Voglsammer trifft zum 2:1 - © Matthias Koch via www.imago-images.de/imago images/Matthias Koch
2. Bundesliga, bundesliga

DFB-Pokal: Der 1. FC Union Berlin bezwingt den FC St. Pauli und steht im Halbfinale

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Der 1. FC Union Berlin hat sich mit 2:1 (1:1) gegen den FC St. Pauli durchgesetzt und steht damit im Halbfinale des DFB-Pokals. Daniel-Kofi Kyereh hatte die Gäste zwar in der 21. Minute in Führung gebracht, aber Sheraldo Becker (45.) und Andreas Voglsammer (75.) drehten die Partie.

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Urs Fischer setzte nach dem 3:0-Erfolg gegen den 1. FSV Mainz 05 am vergangenen Wochenende auf Kontinuität. Neben Pokaltorhüter Frederik Rönnow, der Andreas Luthe im Berliner Kasten ersetzte, rückte nur Taiwo Awoniyi für Andreas Voglsammer in die erste Elf. Auch beim FC St. Pauli kam Pokaltorhüter Dennis Smarsch wieder für Nikola Vasilj zum Einsatz. Darüber hinaus nahm Timo Schultz aber noch drei weitere Wechsel vor: Max Dittgen, Marcel Beifus und Luca Zander ersetzten Adam Dzwigala, Simon Makienok (beide Bank) und Philipp Ziereis (angeschlagen nicht im Kader).

Schon in der ersten Minute feuerte Union Berlin den ersten Torschuss ab: Becker versuchte es aus der Distanz, aber wirklich gefährlich wurde es nicht. Das Fischer-Team war in den ersten 20 Minuten optisch überlegen, aber St. Pauli zeigte bemerkenswerte Effizienz: Daniel-Kofi Kyereh nutzte die erste Möglichkeit des Zweitligisten und überrumpelte Rönnow mit einem Freistoß in die Torwartecke aus 18 Metern (21.). Um ein Haar wäre wenig später der Ausgleich gefallen, aber Niko Gießelmann fehlte nach einer Trimmel-Flanke das richtige Timing (25.).

Das Freistoßtor durch Kyereh ist am Ende zu wenig für die Gäste - Boris Streubel/Getty Images

Joker Voglsammer entscheidet das Spiel

Als es schon nach einer Pausenführung der Gäste aussah, schlug Union Berlin doch noch zu. Awoniyi kam bei einem langen Ball noch an den Ball, weil Smarsch wegrutschte, spitzelte den Torwart von St. Pauli an und Sheraldo Becker nutzte den Abpraller zum Ausgleich (45.). Wenig später war dann wirklich Halbzeit.

Im zweiten Durchgang gelang St. Pauli praktisch keine Entlastung mehr und der Druck der Berliner war immens. Richtig große Chancen blieben dennoch Mangelware. Die Entscheidung fiel erneut nachdem ein Paulianer Standprobleme hatte. Diesmal rutschte Jakov Medic aus und ermöglichte so dem eingewechselten Voglsammer eine Großchance, die der Unioner mit einem platzierten Schuss ins linke Eck nutzte. St. Pauli versuchte im Anschluss noch einmal alles, aber die Berliner brachten den verdienten Erfolg über die Zeit.

2 - 1

(1 - 1)

Union Berlin
BEENDET
St. Pauli
DFB Pokal
Viertelfinale
Viertelfinale An der Alten Försterei
Reguläre Spielzeit beendet
90'
+ 1

Fast die Entscheidung

Voglsammer läuft in der ersten Minute der dreiminütigen Nachspielzeit erneut auf Smarsch zu, setzt den Ball aber an den linken Innenpfosten. Noch muss Union zittern.
85'

Volles Risiko bei den Gästen

St. Pauli öffnet komplett und setzt sich in der Berliner Hälfte fest - nur Chancen können sich die Gäste noch nicht herausspielen.
80'

Hartel kommt zum Schuss

St. Pauli macht nach dem Rückstand wieder mehr nach vorne. Hartel kommt aus 18 Metern zum Schuss, der aber recht deutlich links am Tor vorbeigeht. Das war dennoch die gefährlichste Aktion der Gäste im zweiten Durchgang.
77'

Taktisches Foul

Khedira stoppt Kyereh auf dem linken Flügel und wird verwarnt.
77'

Gelbe Karte

75'

TOOOR! Voglsammer eiskalt!

Union mit einem weiten Ball nach vorne. Medic ist eigentlich da, rutscht aber weg. So läuft Voglsammer völlig frei auf Smarsch zu und trifft dann souverän flach ins linke Eck.
73'

Prömel kommt nicht heran

Gießelmann sucht den Mittelfeldmann mit einem Freistoß von der linken Seite, aber Irvine kann klären.
70'

VOGLSAMMER!

Prömel legt im Strafraum per Kopf auf den Joker ab, der sich gegen Medic behauptet, aber den Ball aus sieben Metern dann nicht richtig trifft.
67'

Warum nicht?

Paqarada ist mit aufgerückt und hält aus der Distanz einfach Mal drauf. Der Schuss rutscht ihm aber etwas über den Spann und dreht sich so links am Tor vorbei.
64'

Becker beschwert sich

Der Niederländer hätte gerne einen Freistoß in einem Zweikampf mit Beifus und teilt das etwas zu lautstark mit. Die erste Gelbe Karte der Partie.
64'

Gelbe Karte

62'

Zu dicht am Tor

Paqarada bringt einen Freistoß aus halbrechter Position in den Strafraum, aber Rönnow kommt heraus und fängt den Ball sicher ab.
59'

Keine Entlastung mehr

Die Gäste werden jetzt immer mehr in die eigene Hälfte gedrückt. Noch gab es keinen gefährlichen Angriff in der zweiten Hälfte.
56'

Union drückt

Becker bringt den Ball von der rechten Seite flach in den Strafraum. Awoniyi behauptet sich mit dem Rücken zum Tor und legt auf Trimmel ab, dessen Schuss aus zehn Metern aber geblockt wird.
camera-photo

Lupfer ins Glück

Sheraldo Becker mit dem 1:1.
52'

Becker gegen alle

Der Niederländer zieht von der linken Seite in die Mitte und sucht die Lücke. Becker wird aber immer weiter abgedrängt, bis er fast auf dem rechten Flügel angelangt ist. Seine Flanke landet aber dann hinter dem Tor.
49'

Es fehlt nicht viel

Nach einer Flanke von der linken Seite kommt Trimmel am langen Pfosten um ein Haar an den Ball. Das wäre ein dickes Ding gewesen.
46'

Noch ein Wechsel bei den Gästen

Becker ist jetzt für Aremu im Spiel. Unklar, ob wegen einer Verletzung oder aus taktischen Gründen.
Beginn zweite Hälfte
45'

Halbzeitfazit:

Union Berlin hat zwar deutlich mehr Ballbesitz als der FC St. Pauli, aber die Gäste können immer wieder Nadelstiche setzen. Deshalb ist das Ergebnis trotz der optischen Überlegenheit der Eisernen nicht unverdient für die Gäste, die sich natürlich ärgern werden, dass der Ausgleichstreffer noch so kurz vor der Pause fiel.
Halbzeit
45'

TOOOR! Becker gedankenschnell!

Awoniyi jagt einem weiten Ball hinterher. Eigentlich müsste Smarsch da herankommen, aber der Gäste-Keeper rutscht undglücklich weg und so nicht an den Ball. Awoniyi spitzelt ihn so an Smarsch, von dem der Ball genau zu Becker springt, der locker über Smarsch hinweg ins Tor lupft.
45'
Sheraldo Becker
44'

Burgstaller in die Wolken

Zander legt einen Diagonalball von Irvine direkt ab für Burgstaller, der aus 14 Metern volles Risiko geht, den Ball aber in den Berliner Nachthimmel jagt.
41'

Nicht ungefährlich!

Hartel bringt den Ball aus halblinker Position scharf in den Sechzehner. Burgstaller lauert am langen Pfosten, kommt aber nicht ganz heran.
39'

Dittgen muss runter

Der Paulianer fasst sich an den rechten Oberschenkel und bleibt auf dem Rasen sitzen. Für ihn ist Ritzka jetzt auf dem Feld.
35'

Awoniyi verpasst

Der Nigerianer schickt halbrechts Becker bis zur Grundlinie, der die Kugelk scharf in die Mitte bringt. Smarsch wehrt die Flanke nach vorne ab. Awoniyi sprintet heran, aber Irvine ist einen halben Schritt schneller am Ball und kann klären.
32'

Guter Versuch!

Haraguchi spiel Becker halbrechts am Strafraum an. Der Niederländer dreht sich um seinen Gegenspieler herum und zieht sofort mit dem Vollspann ab. Smarsch reißt eine Faust hoch und kann gerade noch parieren.
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Und drin!

Kyereh überrascht Rönnow und trifft zum 1:0.
28'

Prömel kommt nicht dran

Wieder bringt Trimmel eine Ecke auf den kurzen Pfosten, aber diesmal kann die Gäste-Abwehr klären.
25'

Fast der Ausgleich!

Trimmel geht auf der rechten Seite durch bis zur Grundlinie und flankt dann butterweich auf den langen Pfosten, wo Gießelmann völlig frei steht, aber den Ball nicht sauber trifft. Glück für St. Pauli.
21'

TOOOR! Kyereh flach ins Eck!

Der Offensivspieler nimmt Maß und jagt den Freistoß flach in die Torwartecken nachdem Hartel vorher etwas angetippt hat. Rönnow macht einen Schritt in die Mitte und kommt dann nicht mehr heran. Der Zweitligist liegt vorne!
20'

Freistoß für St. Pauli

18 Meter Torentfernung, leicht nach links versetzt.
17'

Zu wenig Druck

Awoniyi behauptet sich halblinks am Strafraum, schlägt einen Haken in die Mitte, aber der Abschluss ist dann kein Problem für Smarsch.
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Prömel vor Burgstaller

Der Mittelfeldspieler bereits in der 2. Minute mit der ersten wirklichen Torannäherung der Partie.
13'

Gefährlicher Angriff

Becker macht auf der rechten Seite Tempo und zieht eine scharfe Flanke in die Mitte. Awoniyi rauscht heran, kommt aber einen Schritt zu spät.
10'

Zu weit gespielt

Irvine sucht Hartel mit einem langen Ball, aber der kommt nicht ganz heran. Union hat bislang leichte Vorteile.
7'

Doppelter Abschluss

Erst zieht Trimmel einen Freistoß aus 25 Metern in die Mauer, dann jagt Haraguchi den Nachschuss aus 20 Metern in die Wolken.
5'

Erste Aktion der Gäste

Beifus hat halbrechts in der Unioner Hälfte ein wenig Platz und hält aus 25 Metern einfach Mal drauf, aber Rönnow hat damit keine Probleme.
2'

Prömel mit dem Kopfball

Trimmel bringt die Ecke von der rechten Seite auf den kurzen Pfosten. Prömel kommt zum Kopfball, setzt diesen aber rechts vorbei.
1'

Das Spiel läuft

Union legt direkt los: Awoniyi legt auf Becker ab, der es aus der Distanz versucht. Der Schuss wird zur Ecke abgefälscht.
Anstoß

Eine Gedenkminute für den Frieden

Vor dem Anpfiff nehmen beide Team am Mittelkreis Aufstellung und setzen damit ein Zeichen für den Frieden und gegen den russischen Angriffskrieg in der Ukraine.

Mehr Rotation bei den Gästen

Nach dem 3:1-Erfolg in Ingolstadt verändert Timo Schultz seine Startelf auf vier Positionen: Dittgen, Beifus, Zander und Smarsch stehen anstelle von Dzwigala, Makienok, Vasilj (alle Bank) und Ziereis (angeschlagen nicht im Kader) von Beginn an auf dem Feld.

Zwei Wechsel bei den Eisernen

Nach dem 3:0-Erfolg gegen den 1. FSV Mainz 05 setzt Urs Fischer auf Kontinuität. Neben Pokaltorhüter Rönnow, der Luthe im Berliner Kasten ersetzt, rückt nur Awoniyi für Voglsammer in die erste Elf.

So beginnen die Kiezkicker:

Smarsch - Zander, Beifus, Medic, Paqarada - Aremu - Irvine, Hartel - Kyereh - Burgstaller, Dittgen

So startet Union:

Rönnow - Jaeckel, Knoche, Baumgartl - Trimmel, Khedira, Gießelmann - Haraguchi, Prömel - Becker, Awoniyi

Das Schiedsrichtergespann:

Florian Badstübner (SR), Markus Schüller (SR-A. 1), Philipp Hüwe (SR-A. 2), Nicolas Winter (4. Offizieller), Tobias Reichel (VA), Christian Bandurski (VA-A)

St. Pauli büßt Vorsprung ein

Von den letzten acht Partien konnten die Kiezkicker nur zwei gewinnen und sind in diesem Zeitraum von Rang 1 auf Rang 3 abgerutscht.

Kehrtwende gegen Mainz?

Nach einem starken Start ins Jahr rangierten die "Eisernen" zwischenzeitlich sogar auf einem Champions-League-Platz, doch zuletzt gerieten die Köpenicker etwas in Turbulenzen. Nach dem Abgang von Max Kruse, der kurz vor Ablauf der Transferperiode zum VfL Wolfsburg wechselte, verlor Union drei Partien in Serie, blieb dabei jeweils ohne eigenen Torerfolg. Umso wichtiger, dass die Eisernen am vergangenen Wochenende gegen Mainz gewinnen konnten.

St. Pauli hatte die Nase vorn

Das einzige Aufeinandertreffen im DFB-Pokal ging an den FC St. Pauli: Im August 1994 gewannen die "Kiezkicker" in der 1. Runde des DFB-Pokals an der Alten Försterei mit 3:2.

Heimstärke als Trumpf:

Der 1. FC Union Berlin zählt zu den heimstärksten Teams der Bundesliga: Bis zum Start ins neue Jahr hatten die "Eisernen" nur eines der zurückliegenden 25 Bundesliga-Heimspiele verloren (seitdem allerdings zwei weitere).

Das sagt Timo Schultz:

"Wir haben einen schwierigen Pokal-Weg mit interessanten und kampfstarken Gegnern hinter uns. Das wollen wir in der Alten Försterei fortsetzen. Es ist für uns keine Selbstverständlichkeit, im Viertelfinale zu stehen. Wir freuen uns auf das Spiel!“

Das sagt Urs Fischer:

"Für uns ist es eine ganz neue Möglichkeit. Viertelfinale, Heimspiel. Wir wollen dieses Spiel gewinnen, um ins Halbfinale zu kommen. St. Pauli ist eine Mannschaft, die um den Aufstieg mitspielt. Auch im Pokal konnten sie sogar gegen Dortmund zuhause gewinnen. Sie sind eine Mannschaft, die spielerisch Lösungen findet, sind sehr laufintensiv und aktiv. Es wird ein ganz schweres Spiel."

Lange Flaute bei den Kiezkickern

Die beste Pokalsaison erwischten die Hamburger 2005/06, als unter anderem nach einem Überraschungscoup gegen Werder Bremen erst im Halbfinale gegen den FC Bayern München Schluss war. Danach folgten allerdings 15 mageren Jahre für die "Kiezkicker", die seitdem kein einziges Mal über die 2. Runde hinaus kamen. Mit diesem Pokal-Fluch brach St. Pauli in dieser Saison – und hat nun die Chance, das beste Ergebnis der Vereinsgeschichte im Wettbewerb einzustellen.

Union überzeugt im Pokal

Das zweite Mal innerhalb von drei Jahren steht der 1. FC Union Berlin im Viertelfinale des DFB-Pokals. War 2020 noch bei Bayer 04 Leverkusen Endstation, soll in dieser Saison weiter vom Endspiel in der eigenen Stadt geträumt werden dürfen. Das gelang den "Eisernen" im Übrigen schon einmal: Als Drittligist marschierte Union 2000/01 nach Siegen über Bochum und Mönchengladbach bis ins Finale im Olympiastadion, mussten sich erst dort dem haushohen Favoriten Schalke 04 geschlagen geben.

Willkommen zum Pokal-Viertelfinale!

Der 1. FC Union Berlin und der FC St. Pauli machen am Dienstagabend den Auftakt in dieser Runde. Wer zieht ins Halbfinale ein? Hier gibt's die wichtigsten Infos rund um den Kracher!

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